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Vorsicht Facebook Neuigkeiten!

[img:5i4ryb53″[/img:5i4ryb53″>Facebook – böse Zungen nennen es nicht ganz zu unrecht „Spybook“ – hat wieder ein paar [b:5i4ryb53″>bedenkliche neue Features[/b:5i4ryb53″> zu bieten. Hier also ein paar Gedanken dazu:

Mit der neuen „Timeline[/url:5i4ryb53″>“, die für möglichst viele die eigene Vergangenheit und aktuelle Aktivitäten und Interessen möglichst übersichtlich darstellen soll, wird auch das neue Feature des „[b:5i4ryb53″>Echtzeit-Tickers[/b:5i4ryb53″>“ aktiv werden, womit dann automatisch aktuelle Online-Aktivitäten geteilt werden können (z.B. Zeitungsartikel, die man gerade liest, oder Videos, die man anschaut). Man muss Websites zwar für das automatische Publizieren autorisieren, doch wer weiß, wie lange dem so sein wird. Und selbst wenn man eine Website autorisiert hat, kann es peinlich werden (siehe hierzu bspw. diesen Erfahrungsbericht[/url:5i4ryb53″> eines prinzipiell demgegenüber offenen Users). Für jene, die auf Nummer sicher gehen wollen, empfiehlt es sich generell, sich beim Internetsurfen von Facebook auszuloggen.

Schon etwas länger aktiv ist die neue (verringerte) Kontrolle von Fotomarkierungen: man kann zwar eigene Markierungen auf Fotos entfernen (nach Warnhinweisen und mehreren verwirrenden Optionen dafür), allerdings erst, nachdem sie bereits in den Neuigkeiten der eigenen Freunde aufgeschienen sind („[b:5i4ryb53″>X wurde auf Ys Foto markiert[/b:5i4ryb53″>“). Ganz ausschalten kann man Fotomarkierungen gleichzeitig offenbar gar nicht mehr.

Nichts für Eifersüchtige oder jene, die Affären lieber verbergen, ist das in deutschsprachigen Ländern neueste Informationsfeature „[b:5i4ryb53″>X und Y sind jetzt befreundet, nachdem sie gemeinsam auf Veranstaltung Z waren[/b:5i4ryb53″>“. Abgesehen von der Gefahr der emotionalen Verletzung durch solcherlei Hinweise ist die Verlautbarung von Teilnahmen an Veranstaltungen via Facebook übrigens hinsichtlich potentieller Stalker schlecht – und für jene, die womöglich fälschlicherweise dafür gehalten werden könnten, nur weil sie zufällig auch gerne auf eine Veranstaltung gehen, auf der einE ehemaligeR oder möchtegern GeliebteR ist.

Facebook hat zwar kürzlich mit automatisch erstellen „Eingeschränkt“-Listen und leichter verwendbaren Freigabeoptionen bei eigenen Beiträgen vorgegeben, etwas für die Privatsphäre vor eigenen, sensiblen Kontakten (wie Arbeitskollegen) getan zu haben, jedoch ist dies eher trügerisch. Denn [b:5i4ryb53″>man teilt auf Facebook nach wie vor oft unbewusst Inhalte mit allen[/b:5i4ryb53″> Freunden (oder gar der Öffentlichkeit). So sehen z.B. alle „Freunde“ (auch „eingeschränkte“) ein Bild, unter welchem man auf „gefällt mir“ geklickt hat, oder einen Kommentar, den man auf einer öffentlichen Seite oder unter einem öffentlichen Kommentar eines Freundes hinterlassen hat, prominent in den Neuigkeiten auf ihrer persönlichen Facebook-Startseite.

Warum strebt Facebook nicht nach einer möglichst einfachen Bedienung[/url:5i4ryb53″> (v.a. der Privatsphäre-Einstellungen) im Sinne des KISS-Prinzips[/url:5i4ryb53″>? Ist es aus Sicht des Unternehmens Facebook wirklich sinnvoller (angesichts kritischer User und mittlerweile kritischer Staaten), möglichst viele private Informationen möglichst heimlich zu veröffentlichen?

Vergleiche:

Facebook Security Guide[/url:5i4ryb53″>
Why care about privacy?[/url:5i4ryb53″>

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