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Unbezahlte Praktika

[img:1k2t0xlg“[/img:1k2t0xlg“>[/url:1k2t0xlg“>“Die Zahl von Praktikanten die in Unternehmen arbeiten und keinen Lohn dafür bekommen wächst. Das Europaparlament will nun die Ausbeutung von Jugendlichen durch kostenlose Praktika verhindern.“ (zeit.de[/url:1k2t0xlg“> am 12.08.10)

Unternehmensverbände und wirtschaftsliberale Gruppierungen lehnen Vorschriften bei Praktika „natürlich“ ab und meinen, dass viele „sinnvolle“ Praktika dann (wenn nicht unbezahlt) nicht mehr angeboten würden (vgl. oben verlinkten Artikel).

Wir meinen dazu: „Was nichts kostet, ist nichts wert.“

Sprich: wenn Praktikanten etwas kosten, wird sich ein Unternehmen besser überlegen, welche nützlichen (der Qualifikation der Praktikanten entsprechenden) Aufgaben Praktikanten übernehmen könnten. Und sie nicht stattdessen hauptsächlich für „Allfälliges“ (wie Kopieren oder Schön aussehen) „nutzen“.

Außerdem würden Praktika, welche manchmal der erste Schritt zu einer „leistbaren Anstellung“ sind, somit weniger ein Privileg jener, die (bzw. deren Eltern) es sich leisten können.

Und der (pseudo-sorgenvollen?) Angst mancher, dass es weniger Praktikastellen geben wird, möchten wir die Hoffnung gegenüberstellen, dass es mehr „anständige“ Stellen geben wird.

Im Bild: eine offenbare Praktikantin aus Leidenschaft…

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