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Meinung: Keynesianische Wirtschaftspolitik

[img:1q7b6549″[/img:1q7b6549″>[/url:1q7b6549″>Der bekannte US-Ökonom Paul Krugman hat den Sparkurs der Euroländer und auch von Organisationen wie IWF und OECD kritisiert und für eine quasi Keynesianische Wirtschaftspolitik[/url:1q7b6549″> (Staatsausgaben und damit Staatsschulden und Inflation zur Ankurbelung der Wirtschaft erhöhen) plädiert (vgl. Interview im Handelsblatt[/url:1q7b6549″>, Artikel der Presse dazu[/url:1q7b6549″> und Kolumne von Krugman in der NY Times[/url:1q7b6549″>).

Uns fällt dazu basierend auf unserem wirtschaftswissenschaftlichen Wissen spontan ein:

Inflation[/url:1q7b6549″> geht auf Kosten der „kleinen Sparer“, vor allem der zahlreichen ohne Job. Und jenen mit Job werden die Gehälter oft nicht inflationsausgleichend erhöht. Dass eine expansive Geldpolitik im Sinne der Ärmeren also auch mit sozialen Maßnahmen einhergehen sollte oder es auch andere wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft und der Schaffung von Arbeitsplätzen gibt (der „Ordoliberalismus“[/url:1q7b6549″> versucht bspw. wirtschaftliche Liberalität zu fördern und dabei gleichzeitig ökologische und soziale Aspekte zu beachten), hat Krugman leider nicht erwähnt.

Eine nachfrageseitige Ankurbelung der Wirtschaft durch die Entwertung von Ersparnissen bzw. das Zustecken von Geld erscheint uns außerdem verschwenderisch. Und einmal gemachte Staatsschulden[/url:1q7b6549″> (von welchen gerade die USA belastend viele haben) sind wie uns bislang scheint nur sehr mühsam (und meist wiederum vor allem auf Kosten der Ärmeren) wieder verringerbar. Vielleicht wollen die USA nur nicht alleine dastehen mit ihrem riesigen Schuldenberg und deshalb andere zum Schuldenmachen animieren?

Auch andere warnen jedenfalls davor, der „Schuldenpolitik“ der USA zu folgen: „Führende Ökonomen in Deutschland haben den Sparkurs der [deutschen“> Bundesregierung und die europäische Stabilitätskultur gegen Kritik, die vornehmlich aus den USA kommt, vehement verteidigt. Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Klaus Zimmermann, drehte gar den Spieß um und warnte davor, der Schuldenpolitik der USA auch nur ansatzweise zu folgen. Die USA [..“> steuerten mit ihrem Ausgabenverhalten auf griechische Verhältnisse [1″> zu.“ (Handelsblatt[/url:1q7b6549″> am 22.06.10)

Wir fänden es außerdem besser, wenn Krugman weniger seine Meinung (wenn auch wissenschaftlich fundiert)[/url:1q7b6549″> „predigen[/url:1q7b6549″>“ und sich dafür mehr um Objektivität bemühen würde (bspw. Vor- und Nachteile einer defensiven Sparpolitik bzw. einer offensiven „Keynesianischen“ Politik aufzeigen). Aber leider scheint es heutzutage „in“ bzw. salonfähiger zu sein, möglichst einfache Schlussfolgerungen möglichst provokant zu vertreten.

(1) Griechenland steckte 2010 in einer sehr bedrohlich tiefen Schuldenkrise, daher der Vergleich (Anmerkung für später)

Vergleiche: US-Ökonom Stiglitz für Staatsbanken[/url:1q7b6549″> und umseitig

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