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Direkte Demokratie

„Es ist die Stärke der direkten Demokratie, dass Regieren gegen den Willen der Bürger etwas schwieriger ist als in anderen Staatsformen. Damit verlangsamt sie zwar viele Reformprozesse und Neuerungen, aber im Nachhinein ist man oft froh, denn angeblich zukunftsweisende wichtige Projekte können schon einige Jahre später zu schweren Hypotheken werden. Und andere Interessen des Volkes werden dafür einfach vernachlässigt. Nur eine Regierung, die immer wieder durch das Volk in die Schranken gewiesen wird, handelt längerfristig auch in dessen Interesse. … Generell gilt, dass das in früheren, traditionellen Gesellschaften verbreitete Festklammern am Status quo (status quo bias) heute durch einen Hang zu steter Veränderung (change bias) verdrängt worden ist, der sich dann in den Zielen nach stets mehr Innovationen und nach immer neuen Reformen niederschlägt. Das Problem ist nur, dass die Menschen diese oftmals gar nicht wollen und ihnen diese von der Regierung aufgezwungen werden.“ (Die Zeit[/url:1l19qwgv“> am 11.3.2009)

Vgl. hierzu auch die Ansichten und Theorien zugunsten von Mehrheitsentscheidungen[/url:1l19qwgv“>, die Gedanken zur Meinungsfreiheit[/url:1l19qwgv“> (inkl. Argumente pro direkter Demokratie), die Konzepte zugunsten besserer Politik[/url:1l19qwgv“> und die Meinung pro direktere Demokratie[/url:1l19qwgv“>

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