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Wieso "rechts" wenn für Abschiebung der Zogajs?

Auf eine diesbezügliche Frage im Standard.at-Forum[/url:385w8jq7″> hin:

Ich denke, dass die Zogajs ein Härtefall sind und sich deshalb jemand, der sich trotzdem nicht für ihre Einbürgerung einsetzt, als ziemlich ausländerfeindlich („rechts“) outet.

Für einen Härtefall halte ich sie deshalb, weil die Kinder der Familie (unabhängig von etwaigen Fehlern seitens der Eltern) hier sehr lange gelebt haben und zudem in einem sensiblen Alter sind. Und selbst wenn die Abschiebung letztlich „rechtens“ ist, so könnte der österreichische Staat selbstkritisch eingestehen, dass er auch etwas falsch gemacht hat (u.a. wurde der Aufenthalt ja durch rechtliche Unklarheit und politische Inkonsequenz bzw. Instrumentalisierung verlängert) und deshalb versuchen, nicht die Zogajs darunter leiden zu lassen.

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