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Österreich: Studieren wird elitärer

„An den österreichischen Hochschulen gibt es immer weniger Studenten aus niedrigen sozialen Schichten. Das zeigt der Rohbericht der ‚Studierenden-Sozialerhebung 2009‘. So sank der Anteil an Studenten aus niedrigen Schichten an Unis und Fachhochschulen (FH) zwischen 1998 und 2009 von 26 auf 19 Prozent. Gewinner sind mittlere (1998: 28 Prozent, 2009: 31 Prozent) und gehobene Schichten (1998: 28 Prozent, 2009: 33 Prozent), der Anteil von Studenten aus hohen Schichten blieb praktisch konstant…“ (derstandard.at[/url:2mr5t1nq“> am 4.2.2010)

[b:2mr5t1nq“>Diese Anteilsverschiebung muss jedoch nicht zwingend bedeuten, dass weniger StudentInnen aus unteren Schichten studieren.[/b:2mr5t1nq“>

Sie könnte auch nur bedeuten, dass StudentInnen aus höheren Schichten dazugekommen sind, während die Zahl aus unteren Schichten konstant geblieben ist.

Oder sie könnte auch daher rühren, dass die unteren Schichten (wie für diese Studie definiert) generell anteilsmäßig abgenommen haben, was wiederum erfreulich wäre.

Zu diesen Interpretationen vergleiche z.B.:

„Der ‚Schichtindex‘ [werde“> seit 1998 konstant gehalten und berücksichtige damit keine gesellschaftliche Veränderungen wie etwa die Bildungsexpansion.“ (derstandard.at[/url:2mr5t1nq“> am 4.2.2010)

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