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Meinung: Tourismusbetriebe reduzieren

„Aus volkswirtschaftlicher Sicht hat der Tourismus in vielen Gebieten der Alpen scheinbar eine sehr wichtige Funktion. [i:2zxq8uka“>Wieso nur scheinbar?[/i:2zxq8uka“> Weil bei betriebswirtschaftlicher Betrachtung, wenn man das auf die einzelnen Leistungsträger herunterbricht, es nicht so gut ausschaut. Der Verschleiß an Ressourcen ist enorm. (…) Das Tourismusgeschäft ist nur in wenigen Spitzendestinationen auch betriebswirtschaftlich ein großer Erfolg. Anderswo müssten längst Anreize zum Marktaustritt für Hoteliers überlegt werden. Man sollte auch nachdenken, wie außerhalb des Tourismus Jobs geschaffen werden können. Es wäre beispielsweise zu prüfen, welche Gewerbe- oder Industriebetriebe man ansiedeln könnte, die mit dem Tourismus kompatibel sind. [i:2zxq8uka“>Um nicht nur von urlaubenden Gästen abhängig zu sein?[/i:2zxq8uka“> Genau. In vielen Gegenden Österreichs haben wir ein zu großes, undifferenziertes Angebot. Wenn ein konventionelles Viersternehaus von allem ein wenig anbietet, ist das mit hohen Kosten verbunden. Weil das Angebot austauschbar ist, kann der Hotelier nur moderate Preise durchsetzen. A lá longue kommt so kein befriedigendes Ergebnis zustande. [i:2zxq8uka“>Wieviel Tourismus verträgt ein Land, eine Region?[/i:2zxq8uka“> In Österreich haben wir gut 32 Millionen Gäste. Das ist, gemessen an der Einwohnerzahl, enorm. Allein in Tirol sind es gut neun Millionen; das hat Griechenland-Dimension. Wenn man da nicht aufpasst, gibt es Akzeptanzprobleme. Wird die Bevölkerung einbezogen, ist es möglich, ein regionales Wohlfahrtsglück für Einheimische und Gäste zu schaffen.“ (Andreas Braun, Chef der Swarovski Kristallwelten, zwölf Jahre lang Chef der Tirol Werbung, „Hobbyphilosoph und touristischer Vordenker“ am 18.06.10 in einem Interview mit dem „Standard“[/url:2zxq8uka“>)

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