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Lachen ist gesund

In einer wissenschaftlichen Sendung über das Lachen auf Radio Österreich 1 im Jänner 2009 wurde neben der altbekannten Tatsache, dass Lachen gesund ist, u.a. interessanterweise von einem Wissenschaftler erwähnt, dass man in Gesellschaft ungefähr 30x mehr lacht als alleine (das würde gegen Individualismus sprechen – und schließlich sind wir meines Wissens ja auch biologisch gesehen ein soziales Wesen). Außerdem würde man über gewöhnliche Dinge eher lachen als über außergewöhnliche.

Hier die Infos zur Sendung mit ein paar weiteren Tatsachen und ein paar Literaturtipps, mit denen man die von mir gehörten Aussagen vielleicht nochmals schriftlich belegen kann:

‚Radiokolleg – Wer lacht, lebt gesünder

Lachen entspannt, reduziert Stress und regt das Immunsystem an. Lachen ist auch Hochleistungssport. Man muss zehn Minuten rudern, um die gleiche Herzfrequenz wie nach einem einminütigen Lachanfall zu erzielen. Die Atmung ist beschleunigt, die Lunge nimmt vier Mal so viel Sauerstoff auf wie gewöhnlich.

Es ist also nicht verwunderlich, dass Lachen therapeutisch genützt wird. Die in den USA entwickelte Idee der Cliniclowns, Clowns, die Heiterkeit in Spitäler bringen, hat auch hierzulande schon längst Fuß gefasst.

Doch Lachforscher beschäftigen sich nicht nur mit der heilenden Wirkung des Lachens, sondern auch mit seinen Ursprüngen. Sie haben etwa herausgefunden, dass das Lachen nicht allein dem Menschen vorbehalten ist. Auch alle Menschenaffen lachen.
Weitere Informationen:

Buch-Tipps

Robert Provine, „Laughter. A Scientific Investigation“, Viking, 2000

Ellen Müller, „Zum Glück gibt es Lachen: Lachyoga – der Weg zur heiteren Gelassenheit“, Signum Verlag 2008

Madan Katari, „Lachen ohne Grund. Eine Erfahrung, die Ihr Leben verändern wird“, Via Nova 2002

Michael Titze, Christoph Eschenröder, „Therapeutischer Humor: Grundlagen und Anwendungen“, Fischer 2007‘ (Homepage von Radio Ö1,

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