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Ausgewählte Zitate

[img:40p885bu“[/img:40p885bu“>…herausgepickt aus dem thematisch geordneten Archiv[/url:40p885bu“>:

Aus dem Gesammelten zum Thema Vorzeit:

„Feiere den frohen Tag und ruhe nicht an ihm:
Denn siehe, niemand nimmt seine Güter mit sich,
und noch keiner kehrte zurück, der dorthin gegangen ist!“
(Papyrus aus der Zeit um 1800 v. Chr.)

Aus dem Gesammelten zum Thema (Un)Glaube:

„Gleich Konfuzius ist auch für ihn [Lao Tse“> das Altertum das allgemeingültige Vorbild für alle staatliche und gesellschaftliche Ordnung. Die Menschen der Vorzeit waren aber deshalb den heutigen überlegen, weil sie das Tao hochhielten und in Harmonie mit dem Urgrunde allen Seins lebten. In der Wiederherstellung des ihm in romantischer Verklärung erscheinenden naturnahen Zustandes der Altvorderen sieht er das Heil für die Zukunft der Menschheit. Alle politischen und sozialen Übel der Gegenwart haben für ihn ihre Wurzel darin, dass die Menschen sich von der Unschuld kindlicher Einfalt und natürlicher Gesittung entfernten. Durch Aufklärung und künstlich geschaffene Vorschriften erstreben sie eine Ordnung, die allein eine selbstverständliche Auswirkung des Tao zu schaffen vermöchte. ‚[b:40p885bu“>Je mehr es Dinge in der Welt gibt, die man nicht tun darf, desto mehr verarmt das Volk. Je mehr die Leute scharfe Geräte haben, desto mehr kommt Haus und Staat ins Verderben. Je mehr die Leute Kunst und Schlauheit pflegen, desto mehr erheben sich böse Zeichen. Je mehr Gesetze und Befehle prangen, desto mehr gibt es Diebe und Räuber.[/b:40p885bu“>“ (Glasenapp über Lao Tse)

„Der wahre Weise wird daher ohne die Illusion eines Sittengesetzes und einer Pflicht gegen Staat und Gesellschaft dem kurzen, leidvollen Dasein so viel Genuss abzugewinnen suchen als möglich ist, ohne sich um ein Jenseits zu sorgen. Denn das einzige, was wir vom Tode wissen, ist, dass er Gute und Böse gleicherweise trifft und dass von allen Menschen nur Knochen übrigbleiben, die niemand mehr unterscheiden kann.“ (Yang Chu)

Aus dem Gesammelten zum Thema Forschung & Entwicklung:

„Wir mögen uns noch so eifrig vor Augen halten, dass all unser Wissen, alles, was unsere Wahrnehmung uns von der außersubjektiven Wirklichkeit mitteilt, nur ein grob vereinfachendes, annäherungsweises Bild des an sich Bestehenden darstellt, wir können doch nicht verhindern, dass wir gewisse Dinge einfach für wahr halten und von der absoluten Richtigkeit dieses Wissens überzeugt sind. Diese Überzeugung ist, wenn man sie psychologisch und vor allem phänomenologisch richtig betrachtet, einem Glauben in jedem Sinne dieses Wortes gleichzusetzen. […“> Die meisten von uns lieben ihre Hypothesen, und es ist eine zwar schmerzhafte, aber jung und gesund erhaltende Turnübung, täglich, gewissermaßen als Frühsport, eine Lieblingshypothese über Bord zu werfen.“ (Konrad Lorenz)

„Geheimnisvoll am lichten Tag lässt sich Natur des Schleiers nicht berauben. Und was sie deinem Geist nicht offenbaren mag, das zwingst du ihr nicht ab mit Hebeln und mit Schrauben. […“> Vom Rechte, das mit uns geboren ist, von dem ist, leider, nie die Frage.“ (Goethe)

„Im allgemeinen sind geistige Güter ebenso kostspielig wie materielle Annehmlichkeiten und von wirtschaftlichen Bedingungen ebenso abhängig. Die Wissenschaft braucht Bibliotheken, Laboratorien, Teleskope, Mikroskope und so fort, und die Wissenschaftler müssen von der Arbeit anderer leben. Der Mystiker jedoch hält all das für Torheit. Der indische oder tibetanische Heilige braucht keine Apparate; er trägt nur einen Lendenschurz, nährt sich ausschließlich von Reis…“ (Bertrand Russel)

Keinem bestimmten Thema zugeordnete Zitate:

„[b:40p885bu“>Ein Frosch, der im Brunnen lebt, beurteilt das Ausmaß des Himmels nach dem Brunnenrand.[/b:40p885bu“>“ (Gleichnis aus der Mongolei)

„Die Angst vor dem Tod hält uns nicht vom Sterben, sondern vom Leben ab.“ (Unbekannt)

„[b:40p885bu“>Man muss leben, ohne den Tod zu fürchten, und sterben, wenn deine Zeit gekommen ist. Keiner ist wirklich frei, bevor er nicht den Tod ins Auge gefasst hat.[/b:40p885bu“>“ (Hemingway)

„Du hättest recht, wenn die Dummheit eine Geistesschwäche wäre, leider ist sie aber eine furchtbare Stärke, sie ist ein Fels, der unerschütterlich dasteht, wenn auch ein Meer von Vernunft ihm seine Wogen an die Stirne schleudert.“ (Nestroy)

Aus dem Gesammelten zum Thema (Un)Glaube:

„[b:40p885bu“>Wenn die, die euch führen, euch sagen: seht, das Königreich ist im Himmel, so werden euch die Vögel des Himmels vorangehen; wenn sie euch sagen: es ist im Meer, so werden euch die Fische vorangehen. Aber das Königreich ist in eurem Inneren, und es ist außerhalb von euch.[/b:40p885bu“> […“> Der alte Mensch wird nicht zögern in seinem Alter, ein kleines Kind von sieben Tagen zu befragen über den Ort des Lebens, und er wird leben. […“> Erkenne das, was vor dir ist, und das, was vor dir verborgen ist, wird dir enthüllt werden; denn es gibt nichts Verborgenes, was nicht offenbar werden wird. […“> Den Splitter, der im Auge deines Bruders ist, siehst du; aber den Balken, der in deinem Auge ist, siehst du nicht. Wenn du den Balken aus deinem Auge gezogen hast, dann wirst du (klar) sehen; um den Splitter aus deines Bruders Auge zu ziehen. […“> Sorgt euch nicht vom Morgen bis zum Abend und vom Abend bis zum Morgen, mit was ihr euch bekleiden werdet. […“> Wer die Welt erkannt hat, hat einen Leichnam gefunden; und wer einen Leichnam gefunden hat, dessen ist die Welt nicht würdig. […“> Wer das All erkennt, sich selbst (aber) verfehlt, der verfehlt das All. […“> Herr, es sind viele um den Brunnen, aber keiner ist in dem Brunnen. […“> Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht.“ (Jesus)

Aus dem gesammelten Anstößigen:

„[b:40p885bu“>Fliehe, mein Freund, in deine Einsamkeit! Ich sehe dich betäubt vom Lärme der grossen Männer und zerstochen von den Stacheln der kleinen. Würdig wissen Wald und Fels mit dir zu schweigen. Gleiche wieder dem Baume, den du liebst, dem breitästigen: still und aufhorchend hängt er über dem Meere.[/b:40p885bu“> Wo die Einsamkeit aufhört, da beginnt der Markt; und wo der Markt beginnt, da beginnt auch der Lärm der grossen Schauspieler und das Geschwirr der giftigen Fliegen [/url:40p885bu“>“ (Nietzsche, „Von den Fliegen des Marktes“ in „Also sprach Zarathustra – Ein Buch für Alle und Keinen“)

Aus dem Gesammelten zum Thema Arbeitsamkeit:

„Darum sage ich euch: Machet euch keine Sorgen wegen eures Lebensunterhaltes, noch auch wegen der für den Körper nötigen Kleidung. Ist nicht das Leben wertvoller als die Nahrung und der Körper wertvoller als die Kleidung? Sehet euch die Vögel des Himmels an! Sie säen nicht und ernten nicht und speichern keine Vorräte auf. Und doch gibt ihnen euer himmlischer Vater ihre Nahrung. Seid ihr denn nicht ebensoviel wert als sie? [b:40p885bu“>Wer von euch ist imstande, mit all seinen Sorgen die für ihn festgesetzte Lebenszeit auch nur um eine Spanne zu verlängern? Und warum macht ihr euch um die Kleidung Sorgen? Betrachtet die Lilien auf dem Felde, wie sie wachsen; sie arbeiten nicht und spinnen nicht[/b:40p885bu“>; und doch kann ich euch sagen, dass Salomo in seiner vollen Pracht nicht so herrlich gekleidet gewesen, wie eine von ihnen. Wenn nun Gott die Blume auf dem Felde, die heute blüht und morgen in den Ofen geworfen wird, so herrlich kleidet, wird er das nicht in gleicher Weise bei euch tun, ihr Kleingläubigen? Darum sollt ihr nicht sorgenvollen Herzens fragen: Was sollen wir essen? oder: Was sollen wir trinken? oder: Was sollen wir anziehen? Das alles sind Dinge, um die sich nur diejenigen aufregen, die keinen Glauben und kein Gottvertrauen besitzen. Euer himmlischer Vater weiß doch, dass ihr das alles nötig habt. Strebet also zuerst danach, auf den Weg zu Gott zu kommen und das zu tun, was ihm wohlgefällig ist. Dann wird euch alles andere als Zugabe dazu gewährt werden.“ (Jesus)

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