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Kommentar zum "Aufnahmeverfahren" in Innsbruck

Der freie Unizugang ist also passé – unser Beileid jenen Bildungswilligen, die gleich nach der Matura mit der nächsten Unfreundlichkeit konfrontiert werden!

Reaktion unsererseits auf folgende Facebook-Meldung der Universität Innsbruck[/url:3w2mcjun“>:

„Heute fand das Aufnahmeverfahren zum Bachelorstudium Psychologie an der Universität Innsbruck statt. 486 von insgesamt 605 angemeldeten BewerberInnen traten an, um einen von 284 Studienplätzen für das Studienjahr 2010/11 zu erhalten.“ (Veröffentlicht am 1.9.2010)

Artikel dazu[/url:3w2mcjun“>, in dem u.a. zu lesen ist (oder war):

„Von den 605 BewerberInnen kämpfen 458 Frauen und 147 Männer um einen Studienplatz.“

Hier könnte man die Frage stellen, ob es gut ist, den Kampfgeist und das Konkurrenzdenken zu fördern – oder eher schlecht, eingedenk der Vorteile kooperativer und rücksichtsvoller Individuen für eine Gesellschaft.

„Die 284 Besten können sich für das Bachelorstudium Psychologie an der Uni Innsbruck einschreiben.“

Und hier könnte man fragen, wer denn „die Besten“ sind. Jene, die sich möglichst gut den Auswählenden unterworfen haben, gut mit (meist bewusst stressigen) Auswahlsituationen umgehen können oder einfach nur sehr schlau sind. Oder jene, die (von Herzen) für ein Studium motiviert sind.

01.01.2000

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