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Die Denker Archiv 2013-05-01T15:33:11+01:00 https://www.diedenker.org/inhalte/feed.php?f=159 2013-05-01T15:33:11+01:00 2013-05-01T15:33:11+01:00 https://www.diedenker.org/inhalte/viewtopic.php?t=1566&p=1233#p1233 <![CDATA[Arbeitsamkeit • Einleitendes zum Thema Arbeitsamkeit]]> Lob des Müßiggangs")

"Lernt von den Lilien, die auf dem Feld wachsen: Sie arbeiten nicht und spinnen nicht." (Matthäusevangelium, Kapitel 6 - laut De Mello)

"Es gibt eine Menge guter, ehrlicher Arbeit im Freien, aber in den ländlichen Gegenden Frankreichs sitzt man auch oft genug in Straßencafés und unterhält sich, und in Indien hockt man auf geflochtenen Bettgestellen und raucht Wasserpfeife. Ich habe in Gemeinden gelebt, die in jeder Beziehung genau so waren wie mittelalterliche bäuerliche Gemeinschaften, und ich war immer erstaunt, wieviel Freizeit und Müßiggang es dort gab. Aber der moderne westliche Mensch möchte gern glauben, dass das Leben in alten Zeiten die Hölle war - das verschafft ihm ein gutes Gefühl und rechtfertigt in seiner Vorstellung seine eigenen Übergriffe auf die übrige Natur. Alles ist gerechtfertigt, wenn es das großartige Leben in Birmingham oder Pittsburgh ermöglicht; schließlich möchte man doch nicht wieder zurück in einem Fünfzehn-Stunden-Arbeitstag an dreihundertfünfundsechzig Tagen im Jahr, oder?" (John Seymour in "Und dachten, sie wären die Herren - Der Mensch und die Einheit der Natur")

Wer arbeitet, um nicht zu denken, ist auch faul.
Zitat

Intakte Menschen beziehen ihren Wert aus ihrem Sein, nicht aus ihrem Handeln.
In einer Fernsehdiskussion

Das Menschenleben ist seltsam eingerichtet.
Nach Jahren der Last hat man die Last mit den Jahren. (Goethe)

Wir werden von einer Horde arbeitswütiger und dadurch psychisch kranker Narren regiert, die im Rausch ihrer Termine kaum noch Bezug zur Lebensrealität ihrer Mitbürger haben. (Ein deutscher Politiker)

Steckt nicht auch Entfremdung darin, dass wir uns 14 Stunden am Tage müde arbeiten, einschlafen und andererseits sozusagen mit subventionierten Billigarbeitskräften unsere Kinder spazieren fahren lassen. (Liberaler Journalist bei einem Symposium mit dem Thema "Die Kanäle der Macht" in Lech 2002)

"Wenn man ganz bewusst acht Stunden täglich arbeitet, kann man es dazu bringen, Chef zu werden und vierzehn Stunden täglich zu arbeiten." (Robert Lee Frost, USA, 1874 - 1963, Funktion: Landwirt, Lehrer, Lyriker, erhielt 4 x den Pulitzer-Preis).

"Ein Faulpelz ist ein Mensch, der sich nicht die Arbeit macht, sein Nichtstun zu begründen." (Gabriel Laub)

"Wieviel Unheil allein durch NIchtstun verhindert werden kann!" (Text auf einer Postkarte der Serie "Misch du dich nicht auch noch ein!")

"Dennoch ist Hesse in seiner Rückbesinnung auf das Ich nicht so sehr Romantiker, als vielmehr Gegener des entfalteten technischen Zeitalters mit seinen funktionierenden Menschenmassen. Der verkürzten Rationalität der Leistungsgesellschaft suchte er sein Bild vom ganzheitlichen Menschen gegenüberzustellen." (In einem Hörbuch über Hesse)

"Das Werk zu tun sei dein Beruf,
Nicht kümmre dich's, ob es gelang,
Begehre nie der Taten Frucht,
Doch fröne nicht dem Müßiggang.
Erhaben über alles Tun
Für immer die Erkenntnis bleibt.
In der Erkenntnis suche Schutz;
Verächtlich ist, wen Lohnsucht treibt."

Bhagavadgita 2. 47, 49

"Als wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen." (Mark Twain laut jemandem auf Ö1)

Das Antiarbeitsprogramm: Ein grosser Teil der ökologischen und sozialen Schäden kann auf den Faktor «zu viel Arbeit» zurückgeführt werden. Es geht darum, Arbeitszeitverkürzungen zu fördern, die flexibel sind, individuell etwas bringen und erst noch Energien für soziales Engagement freisetzen. (Aus dem Artikel "Was kommt nach dem Kapitalismus?")

Gott hat die Zeit geschaffen, der Teufel den Kalender. Chargaff, Erwin

Fremder Arbeitseifer ist immer ärgerlich: Er ist für uns entweder Konkurrenz oder Vorwurf. (Gabriel Laub)

Wer hohe Türme bauen will, muß lange beim Fundament verweilen. Bruckner, Anton, Dr. h. c.

Man muß sich ein bestimmtes Quantum Zeit gönnen, wo man nichts tut, damit einem etwas einfällt. Adler, Mortimer Jerome

Wenn man genau weiß, was man machen wird, wozu soll man es machen. (Pablo Picasso)

Die Angst vor der Langeweile ist die einzige Entschuldigung für die Arbeit. (Jules Renard)

man muss feste feiern, wie sie fallen

Ob du wenig tust oder viel, drauf kommt's nicht an! Ich seh nur auf das Ziel - die Richtung macht den Mann. Bauernfeld, Eduard von (Pseudonym: Rusticocampus)

Manchmal ist die produktivste Zeit einer Person jene, die in den Augen der anderen als unproduktive Zeit erscheint. (Milagros Juárez in seinem Büchlein über die Lebensqualität, La calidad de vida, aus dem Spanischen vom Oberdenker)

Die Arbeit, die tüchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der größte Genuß im Leben. (Rosa von Luxemburg; hmm, naja... aber solange man freiwillig derart "genießen" kann, bitte!)

Ehrgeiz ist nur eine besondere Form der allgemeinen Menschensehnsucht nach Glück. Paul von Heyse

Mit Maß und Ziel.

Man kann sich viel leichter krankfaulenzen als krankarbeiten. (Peter Rosegger)

...Die Konsequenzen der 35-Stunden-Woche für die Beschäftigten in Frankreich sind nicht vollständig klar. Es gibt Schätzungen, wonach hauptsächlich in Großunternehmen vor allem wegen der durch die Regierung gewährten finanziellen Vergünstigungen rund 200 000 zusätzliche Arbeitsplätze entstanden sein könnten... (FAZ, 21.7.04)

Ordnung ist das halbe Leben. (Aus dem Volksmund...? Viel an Arbeit ließe sich demnach vielleicht durch geschickte Organisation vermeiden)

Zuerst die Arbeit, dann das Vergnügen. (Aus dem Volksmund...? Viel an Arbeit ließe sich demnach vielleicht auch dadurch vermeiden, dass man Arbeit nicht durch andere Arbeit aufschiebt)

Die Amerikaner leben, um zu arbeiten, die Europäer arbeiten, um zu leben." (-> ist natürlich vereinfacht ausgedrückt, aber da man nicht alles haben / machen kann, zeigt es, dass es immer einer Frage der Wertzuschreibung ist, d.h., wir konzentrieren uns auf das, von dem wir glauben, dass es glücklich[er] macht [als etwas anderes]. So könnte man sich, um zum Beispiel des Arbeitens zurückzukehren, fragen, ob es besser ist, jung mehr zu arbeiten oder wenn älter, oder lieber "gerecht" verteilen oder ist das ohnehin nicht möglich [was ist alles "Arbeit" / Investition] oder sollte Arbeit gefallen und kein negatives Übel darstellen...?)

Glücklich freue ich mich mit meinem alten Mann auf dass der Frühling komme. Bauern gehen nicht Pension. (Aus: "Poesie einer alten japanischen Bäuerin 'Tanka'" von Miyiko Sakamoto, zitiert nach M-Preis-Verpackung)

Statistik: Verfasst von Redaktion — 01.05.2013, 16:33


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2012-01-08T23:46:17+01:00 2012-01-08T23:46:17+01:00 https://www.diedenker.org/inhalte/viewtopic.php?t=1508&p=1206#p1206 <![CDATA[Arbeitsamkeit • Zitat Antoine de Saint-Exupéry]]> "Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben und die Arbeit einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer." (Antoine de Saint-Exupéry, französischer Pilot und Schriftsteller, Autor von "Der Kleine Prinz")

Vergleiche: Der optimale Chef

Statistik: Verfasst von Redaktion — 08.01.2012, 23:46


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2011-11-09T22:35:38+01:00 2011-11-09T22:35:38+01:00 https://www.diedenker.org/inhalte/viewtopic.php?t=1458&p=1190#p1190 <![CDATA[Arbeitsamkeit • Literarisches Lob der Mittelmäßigkeit]]> "Wer die Ehe verspottet hat, endet eines Tages damit, nachdem er gesättigt ist von Freiheit und Abenteuern, denjenigen zu beneiden, der früh eine Gattin gewählt und Kinder in die Welt gesetzt hat; wer ein Leben voller unvorhergesehener Abenteuer geführt hat, abwechselnd zwischen Armut und Reichtum, Überfluss und Hunger, wird eines schönen Tages bedauern, dass er nicht Beamter geworden ist. (...) Vollkommen ist nur die Mittelmäßigkeit. (...) Ich werde ein Angestellter sein, ein ganz bescheidener Angestellter. Ich werde niemals den Anspruch haben, ein Abgott der Menge zu werden. Die Menge liebt den, der sie amüsiert und ihr dient. Aber um sie zu unterhalten, muss man sie lieben. Ich liebe niemanden, am allerwenigsten die Menge. Die Massen sind wie die Frauen: sie verraten den, der sie liebt." (Der italienische Autor "Pitigrilli" mittels seines Hauptcharaktes auf ironische Weise im 2. Kapitel von Kokain, einem humorvollen Skandalroman aus den 1920er Jahren)

Vergleiche: Die goldene Mitte - Mittelmäßigkeit als Optimum

Statistik: Verfasst von Redaktion — 09.11.2011, 22:35


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2011-07-29T12:29:08+01:00 2011-07-29T12:29:08+01:00 https://www.diedenker.org/inhalte/viewtopic.php?t=1358&p=1151#p1151 <![CDATA[Arbeitsamkeit • Dokumentarfilm über geplante Obsoleszenz]]> Der auf Arte ausgestrahlte Dokumentarfilm "Kaufen für die Müllhalde" widmet sich dem Thema der geplanten Obsoleszenz. Darin wird unter anderem der Fall eines Glühbirnen-Kartells gezeigt, welches die Brenndauer von Glühbirnen künstlich auf 1000 Stunden begrenzt hat, um den Verkauf zu steigern. Außerdem wird ein moderneres Beispiel geplanter Obsoleszenz seitens der offensichtlich allseits beliebten Firma Apple vorgeführt (der iPod wurde mit nicht austauschbarem, aber trotzdem rasch kaputtem Akku verkauft) und wie Elektronikschrott entgegen internationaler Gesetze in Entwicklungsländern landet.

Und hier vorab noch ein anregendes Zitat aus dem Film: "Wenn wir den Konsum und die Produktion reduzieren, dann wird Zeit frei, in der wir andere Formen des Reichtums entwickeln können, die unerschöpflich sind, wie Freundschaft und Wissen." (Serge Latouche, ehem. Professor für Ökonomie an der Universität Paris)

Dokumentarfilm "Kaufen für die Müllhalde" ansehen
Was meinen Sie zur "Wegwerfgesellschaft"? Versuchen Sie etwas dagegen zu tun?

Vergleiche:
"Plastic Planet" zur Problematik von Plastikmüll

Statistik: Verfasst von Redaktion — 29.07.2011, 13:29


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2011-07-21T15:22:19+01:00 2011-07-21T15:22:19+01:00 https://www.diedenker.org/inhalte/viewtopic.php?t=1337&p=1140#p1140 <![CDATA[Arbeitsamkeit • Der optimale Chef]]> ...womit nachfolgend natürlich auch die optimale Chefin gemeint ist,

...vermittelt erfolgreich die Vision von einem guten Ziel (indem er auch wirklich selbst daran glaubt und ein Charisma hat, das ihm ein Gespür für das Gute zuschreibt), das mit der gemeinsamen Arbeit erreicht werden soll (z.B. den Alltag der Menschen erleichtern, verschönern oder gesünder gestalten)

"Willst du ein Schiff bauen, rufe nicht die Männer zusammen, um Holz zu beschaffen und Werkzeuge vorzubereiten, sondern lehre sie die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer." (Antoine de Saint-Exupéry)

...vermittelt außerdem erfolgreich das Gefühl, dass er sich um alle MitarbeiterInnen sowohl in guten als auch schlechten Zeiten kümmert und sie bestmöglich (d.h. soweit dies angesichts von Budgetrestriktionen möglich ist) versorgt, weil er sie persönlich und professionell (aufgrund von Umsicht und Menschenfreundlichkeit) wertschätzt (und sie, selbst wenn er sie völlig unsympathisch und unfähig findet, möglichst nicht ohne vorherigen Konfliktlösungsversuch und unfreiwillig oder zumindest nicht ohne Unterstützung "auf die Strasse setzen" würde)

...gewährt seinen MitarbeiterInnen möglichst viel Autonomie, indem er ihnen vertraut, anstatt ihnen auf die Finger zu schauen und zu klopfen (Autonomie steigert die Jobzufriedenheit und Motivaton - denn extrinsische Motivation zerstört intrinsische Motivation - und somit die Produktivität), und indem er offen mit ihnen über die Notwendigkeit gesetzter Ziele redet und was dafür wiederum seitens der einzelnen MitarbeiterInnen oder Teams notwendig (oder auch einmal nicht notwendig) ist (und kann dies auch gut einschätzen)

Da dieser optimale Chef in der Praxis erfahrungsgemäß eher selten vorkommt, ist es natürlich sinnvoll, MitarbeiterInnen gesetzlich bestmöglich vor Chefs zu schützen, die aus falschen Überzeugungen (wie der recht gängigen, dass in der Hierarchie weiter unten angesiedelte Menschen weniger wertvoll sind und deshalb keine möglichst gute Behandlung verdienen), persönlichen oder finanziellen Problemen ihre MitarbeiterInnen schlecht behandeln. Dafür sollten MitarbeiterInnen gut über vorhandene Gesetze informiert sein und diese möglichst leicht in Anspruch nehmen können. Außerdem sollten sie im Falle der freiwilligen oder unfreiwilligen Kündigung bestmöglich abgesichert sein (durch gute Möglichkeiten, andere Jobs zu finden, oder durch großzügige staatliche Unterstützung, welche die staatliche Wertschätzung der einzelnen Menschen unterstreicht bzw. die soziale Bedeutung der Beachtung menschlicher Würde widerspiegelt).

Die "öffentliche Hand" könnte als Gegenpol zu herkömmlichen, meist sehr hierarchisch organisierten Unternehmen im Sinne von "der optimale Chef sind wir" auch "demokratische Unternehmen" gründen, welche möglicherweise sogar besser als "herkömmliche" Unternehmen funktionieren könnten, was dem Staat wiederum international einen Innovationsvorsprung verschaffen könnte. Und ganz abgesehen von den möglichen wirtschaftlichen Vorteilen (wobei die "demokratischen Unternehmen" im Sinne der Nachhaltigkeit natürlich zumindest international konkurrenzfähig sein sollten): was nützt das Leben in einem politisch demokratischen System, wenn der Großteil des Alltags von den oft sehr hierarchischen Strukturen der Unternehmen bestimmt ist, quasi in kleinen Diktaturen abläuft (vor denen man bekanntlich auch nicht leicht fliehen kann aufgrund mangelnder alternativer Arbeitsplätze oder möglicher Lohnausfälle)?

In diesen "demokratischen Unternehmen" würden nicht einzelne Führungskräfte oder ein einzelner Chef über wesentliche Dinge wie Gehaltshöhen, Arbeitszeiten, Zielsetzungen, Aus- und Karenzzeiten, Mitarbeiteranzahl, Projektleiter, Unternehmensrepräsentanten, u.ä. entscheiden, sondern regelmäßige Mitarbeiterversammlungen, in welchen (synonym zu Parlamenten oder sonstigen politischen Foren in politischen demokratischen Systemen) aktuelle Problemstellungen analysiert und diskutiert werden (welche neuen Ziele sollten gesetzt werden, sind Gehaltserhöhungen oder zusätzliche Mitarbeiter derzeit leistbar, von welchen Kriterien soll die Gehaltshöhe abhängen, was hätte bei vergangenen Projekten besser gemacht werden können, u.ä.).

Vergleiche:

Videozusammenfassung wissenschaftlicher Studien zur Motivation
Wissenschaftliche Studie von 2011 zur Relation von Arbeitseinsatz, Jobzufriedenheit und Produktivität
Demokratisch arbeiten in genossenschaftlichen Unternehmen erhöht die Zufriedenheit (Arte-Beitrag)
Aktuelle Negativbeispiele von der österreichischen Arbeiterkammer ("AK für Sie" vom Juli 2011, S. 4ff)

Statistik: Verfasst von Redaktion — 21.07.2011, 16:22


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2010-01-22T23:51:51+01:00 2010-01-22T23:51:51+01:00 https://www.diedenker.org/inhalte/viewtopic.php?t=588&p=602#p602 <![CDATA[Arbeitsamkeit • Zitat wider zuviel Fleiß]]> Statistik: Verfasst von Redaktion — 22.01.2010, 23:51


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2009-12-30T10:07:46+01:00 2009-12-30T10:07:46+01:00 https://www.diedenker.org/inhalte/viewtopic.php?t=547&p=558#p558 <![CDATA[Arbeitsamkeit • Meinung: Wirtschaft sollte Arbeitsaufwand verringern]]> Statistik: Verfasst von Redaktion — 30.12.2009, 10:07


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2009-12-05T23:11:05+01:00 2009-12-05T23:11:05+01:00 https://www.diedenker.org/inhalte/viewtopic.php?t=509&p=517#p517 <![CDATA[Arbeitsamkeit • Konrad Lorenz wider Hast aus Angst]]>
Ängstliche Hast und hastende Angst tragen dazu bei, den Menschen seiner wesentlichsten Eigenschaften zu berauben. Eine von ihnen ist die Reflexion..."

(Konrad Lorenz in: Die acht Todsünden der zivilisierten Menschheit)

Statistik: Verfasst von Redaktion — 05.12.2009, 23:11


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2009-11-20T10:38:20+01:00 2009-11-20T10:38:20+01:00 https://www.diedenker.org/inhalte/viewtopic.php?t=471&p=481#p481 <![CDATA[Arbeitsamkeit • Arbeitsüberlastung]]> Arte gab es am 17.11.09 mehrere Sendungen zum Thema Arbeitsüberlastung (Burnout) zu sehen. Dabei wurde u.a. aufgezeigt, dass es bspw. in Deutschland und Frankreich vor allem in international agierenden Konzernen vermehrt zu offensichtlich arbeitsbedingten Selbstmorden kommt. In Frankreich sind außerdem Mitarbeiter der Nuklearindustrie oft überlastet, was das nukleare Sicherheitsrisiko erhöht. Die Sendungen können noch bis 24.11.09 kostenlos online gesehen werden:

Ausgebrannt - Wenn nichts mehr geht
Doping für den Job
Adieu Karriere - Glückliche Absteiger
Zur Sache - Diskussionsrunde


Die stärkere Arbeitsbelastung hat meines Erachtens sicherlich einerseits mit der Globalisierung und dem damit erhöhten Druck auf Unternehmen und Politik durch eine steigende Anzahl von international konkurrierenden Unternehmen und Ländern zu tun. Andererseits aber ist sie zumindest zum Teil sicher auch in mehr am finanziellen Gewinn und persönlicher Macht als der sozialen Umwelt interessierten Managern und Politikern begründet.

Es ist meiner Meinung nach auch gut, dass wirtschaftlich unterentwickelte Länder am "globalen Markt" eine faire Chance bekommen bzw. nicht mehr ausgebeutet werden. Allerdings denke ich, dass dies nicht unbedingt mit einer Verschlechterung der Arbeitsbedingungen und sonstiger sozialer Errungenschaften in wirtschaftlich führenden Ländern einhergehen muss. Vielleicht führt die Globalisierung (vorübergehend) zu Lohneinbußen in den reichsten Ländern, aber ich könnte mir vorstellen, dass die damit verringerte Kaufkraft höchstwahrscheinlich zumindest zu einem guten Teil durch die Vorzüge des technologischen Fortschritts und der wirtschaftlichen Globalisierung, wie internationale Arbeitsteilung und effizientere Unternehmen (abgesehen von nicht-wirtschaftlichen Vorteilen wie mehr kulturelles Angebot, menschliche Vielfalt oder interessanten transnationalen Subkulturen), ausgeglichen wird. Und dass es im Sinne guter Lebensbedingungen möglichst vieler nur des Willens bedarf, die Globalisierungsgewinne dementsprechend umzuverteilen.

Statistik: Verfasst von Redaktion — 20.11.2009, 10:38


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