Über

Einfälle zu einem möglicherweise wirklichen und nicht bloß eingebildeten Sinn der Internetpräsenz der Denker (nach Einfallsdatum geordnet: neuere Einfälle werden zuerst angezeigt):

  • Vorbeugung geringschätziger Betrachtung von "anderen" durch die "Denker" oder umgekehrt. (Einfallsdatum: 9/04)

  • Intellektuelle Selbstverteidigung (die Frage des absoluten Werts von Wissen und Denkvermögen könnte man vereinfachend - vereinfachend, weil man weiß es ja nicht gewiss, ob nachfolgende Unterstellung richtig ist - so beantworten, dass es zumindest nötig ist, solange andere darüber verfügen, v.a. in Zeiten, da Kriege/Konflikte vermehrt auf geistiger Ebene ausgeführt/bereinigt werden; wenn man sie doch genauer beantworten zu versuchen will - und darunter z.B. auch die Frage für uns/mich fallen könnte, ob man die Internetpräsenz der Denker endgültig, zumindest in elektronisch ersichtlicher Form, löschen sollte bzw. könnte, oder ob es besser sei, dies nicht zu tun - und es anhand von Auflisten von Argumenten für und wider nicht kann, so könnte man die Frage aufgrund scheinbar vorliegender, kognitiver Dissonanzen wiedereinmal nur mit Gefühl beantworten. Und sollte das auch nicht funktionieren, so bliebe noch meine Münzwurfempfehlung: da fällt mensch dann doch oft noch ein Argument oder Gefühl ein, wenn die Münze eben gegen die bislang verdeckte, eigene Meinung entscheidet...) (Einfallsdatum: 8/04)

  • Zukünftig denkbar wäre auch, aus dem gesammelten Material und den konzentrierten Erfahrungen der Denker und MitdenkerInnen einen (eigennützigen und [dadurch] gleichzeitig altruistischen [sollte die Benennung von Altruismus überhaupt nötig sein, d.h. sollte er existieren - und nicht stattdessen per Definition auch als eigennützig entlarvt werden können - und positiv, nützlich sein]) Verhaltenskodex (ähnlich den [religiösen] Überlieferungen, jedoch ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit zu erheben, was heute [aufgrund von Informationsvielfalt etc.] ohnehin meist nur lächerlich erscheinen würde) pro mehr individuellem und sozialem Wohlbefinden abzuleiten, dessen Empfehlungen speziell in heutigen Zeiten der Pluralität, (Informations-)Komplexität und Individualisierung bzw. Personalisierung von Religion und Glaube vielen folglich orientierungslosen Menschen nützlich sein könnte. (Einfallsdatum: 5/04)

  • Ideensgebung für Wissenschaftler, Entscheidungsträger, politische Gestalter, "Konstruierende"/"Schaffende" (z.B. Eltern, Lehrende...) etc. (Einfallsdatum: 5/04)

  • Toleranzförderung (pro Konfliktvermeidung in Zeiten der Pluralität) durch Aufzeigen von vielseitig interpretierbaren Argumenten bzw. Argumenten für verschiedene, vielseitige, unterschiedliche Handlungsweisen bzw. (An-)Erkennung des Werts von Pluralität und Komplexität (Einfallsdatum: 5/04)

  • Ein Sinn abzuleiten aus einem Artikel auf goldeneseiten.co.at, gekürzt, modifiziert und kommentiert (kurz gesagt: zensuriert und instrumentalisiert?) vom Oberdenker:
    "Wissensmanagement: Das Produkt von erfahrenen und schlauen Köpfen: Was bedeutet Wissensmanagement eigentlich? Experten definieren diesen Begriff als bewussten und systematischen Umgang mit der Ressource "Wissen", mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens (als solches können wir ja auch ein Individuum mit eigenen Zielen etc. in einer Gesellschaft sehen, Anm. Oberdenker) zu steigern. Die dabei beteiligten Prozesse sind die Schaffung, Sammlung, Verteilung und Anwendung von Wissen. Nahezu jedes Unternehmen befindet sich heute in einem Umfeld, das sich immer schneller ändert. (...) So haben Unternehmen der Konkurrenz entscheidende Informationen voraus oder vermeiden, Fehler immer wieder zu machen. (...) Bei dem Management von Wissen geht es nicht nur um die Sammlung von nackten Daten oder Informationen, sondern um die Bezugnahme zu einer Problemsituation in der Praxis. Der springende Punkt – und genau hier wird Wissen so wertvoll – liegt darin, dass aus vorherigen Erfahrungen Rückschlüsse gezogen werden können somit Lösungen schneller gefunden und Entscheidungen gezielter getroffen werden können. Zum Wissen gehört übrigens auch die Erkenntnis, was man nicht weiß (...) Wissen befindet sich vor allem in den Köpfen der (Mitmenschen, ersetzt durch Oberdenker). Deshalb ist Wissen schwerer zu erfassen als Daten und Informationen. Entscheidender als die möglichst vollständige Sammlung aller verfügbaren Informationen ist deshalb Wissen im Umlauf zu bringen. Informationen, Erfahrungen und neues Gedankengut zu sammeln, auszutauschen und anzuwenden ist in großen (Gesellschaften, ersetzt durch Oberdenker) mit Hunderten von (Mitmenschen, ersetzt durch Oberdenker) jedoch kein leichtes Unterfangen." (Vollständiger und originaler Artikel: hier nachzulesen; Fundzeitraum: 5/04)

  • Alternative gesellschaftliche Konstruktionen aufzeigen oder zumindest nicht gewünschte der aktuellen, da wir in einer konstruktivistischen Welt leben (alles hat irgendwie seine positiven und negativen Seiten und damit auch seine Berechtigung, wieso bräuchten sonst die Intellektuellen immer von nötiger Toleranz - der Gebrauch dieses Wortes kann auch abwertend sein -  in einer pluralistischen Welt reden, wenn es den richtigen Weg gäbe, nach dem man sich richten muss. Als vorübergehende Lösung?).

  • Wissen und die Erkenntnisse jener, die eine geistige (universitäre oder sonstige) Bildung/Lehre genießen konnten, d.h. die Inhalte des Erlernten selbst, die eigenen Erkenntnisse und Schlüsse daraus oder die Erfahrungen aus dem Umgang damit (Wissen bzw. bestehendes Wissen lernen = lebensbereichernd? nützlich? lohnt sich die Anstrengung falls es eine ist?...) etc., anderen, die das nicht konnten oder wollten (in der angebotenen Form), aus dem Glauben an die positiven Wirkungen des Denkens möglichst vieler (welches nicht erzwungen, sondern gefördert werden soll durch die Zugänglichmachung bzw. Vermittlung von den Menschen als denkwürdig, interessant, bereichernd, nützlich ... erscheinenden Wissens bzw. Einsatzmöglichkeiten des Denkens, auch abseits von Erlernen von bereits bestehendem Wissen und bereits bekannten Einsatzmöglichkeiten), zugänglich zu machen. (Einfallsdatum: 2/04)

  • Grundsätzlich: Sinnfragen sind immer schwer zu beantworten - wir sind ja Teil einer komplexen Natur. Am besten man verlässt sich bei dieser Frage auf sein 'gutes' Gefühl, seine Intuition (ohne dabei ignorant zu sein oder Gegenmeinungen nicht gelten zu lassen).

  • Ein Sprachrohr Leute mit starkem 'Mitteilungsbedürfnis'. Ob' s jemanden interessiert, ist eine andere Frage, aber schon allein die Einbildung, gehört zu werden, befreit!

    Es soll nicht auf 'den Weg' gewiesen werden (was ja dann schon wieder Besserwisserei, einer nicht haltbaren Ideologie nachjagen oder ein Helferkomplex wäre), aber vielleicht auf Irrtümer und Fehler hingewiesen werden (welche als solche und als schlecht empfunden oder auch einfach lustig gefunden werden). Denn: 'Man kann Irrtümer aufzeigen, die Wahrheit lässt sich jedoch nicht in Worte fassen. Diese kann man nur selbst erfahren.' (frei nach De Mello [siehe Gesammeltes/Anstößiges/DeMello], der Vielseitigkeit und Sonstigen). Ob es nun gut ist, im Sinne der 'Wahrheit' zu handeln oder zu leben, ist eine andere Frage, jedenfalls scheint der Mensch immer nach der Wahrheit zu streben und Fehler vermeiden zu wollen und Seymour, z.B., (siehe Gesammeltes/Anstößiges/Seymour) sieht es auch als 'Glücksfaktor', im Sinne der 'Lebenskraft' (wie er es nennt, so ca. 'was das Leben von uns will', z.B. maximal zu leben) zu handeln. (In einer humanethologischen Vorlesung hieß es aber bspw. einmal ungefähr, dass es sehr wichtig sei, eine klare Wahrnehmung zu haben - wobei man sich mit solchen vereinfachenden Aussagen jedoch wahrscheinlich immer aufpassen muss, selbst wenn sie von angesehenen Personen stammen)

    Sicher werden Sie fragen, was jene denn davon haben, die ihre Erkenntnisse mitteilen wollen, die sie als gut empfinden:

    Erstens gibt es die Vorstellung (Erkenntnis?), z.B. im Buddhismus, aber auch in den meisten Religionen (und es lehrt ja auch die Erfahrung), dass das, was man anderen Gutes tut, wieder auf einen zurückkommt (und dadurch das Glück steigert), d.h. es ist im Grunde nicht uneigennützig (altruistisch), auch wenn es (kurzfristig) so erscheinen mag (dasselbe gilt für Negatives, in irgendeiner Form). 
    Also was man für 'richtig' (ist natürlich immer relativ und ob's das überhaupt gibt und was das ist, muss jeder für sich selbst entscheiden bzw. erfahren) hält, sollte man wohl auch tun, u.a. weil es auch eigennützig ist.

    Zweitens: Also wenn Sie mit vorher gesagtem nicht übereinstimmen bzw. diese Erfahrung (noch) nicht gemacht haben, bedenken Sie, dass Sie auch potentielle Kunden für den freien Denkermarkt sind! Also ist Dankbarkeit auf keinen Fall notwendig, trotzdem aber freuen wir uns über Ihre Freude an der Internetpräsenz der Denker - v.a., wenn Sie uns diese mitteilen oder wir dies spüren :) 

    Außerdem
    : Wenn mehr Leute einer Gesellschaft eigenständig denken, sind mehr Leute weniger beeinflussbar und wir sind weniger im Sinne von einseitigen Interessen steuerbar und deshalb auch weniger von den Entscheidungen der Machthabenden (und der 'Masse', die diese steuern) abhängig. Und möglichst hohe Unabhängigkeit ist wahrscheinlich auch ein menschliches (Glücks-)grundbedürfnis. (Einfallsdatum: nicht genau bekannt; 2002 oder so...)

Weitere Versuche, einen Sinn der Internetpräsenz der Denker darzulegen, finden Sie über deren Seiten verstreut, z.B. bei der Einleitung zum Gesammelten. Wenn uns (oder Ihnen?) weitere Gründe für die 'Arbeit' (das Material dient natürlich in erster Linie uns selber und hat diesen Zweck auch schon erfüllt, außer er ist uns selber noch unklar bzw. unsere Intuition sagt uns eben, dass ein 'Sinn' dahintersteckt) an dieser Seite einfallen sollten, so werden wir sie auf diese Seite stellen.


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