Meinungen von Oberdenker

Die Meinungen sind zeitlich geordnet: neueste zuerst!

Kommentare zu meinen Meinungen können Sie in der geschlossenen Gesellschaft abgeben.

Zurück zur Anfangsseite

 

Zu mehreren Themen passende Meinungen vom Oberdenker anzeigen...
(dabei können auch zu diesem Thema passende Meinungen sein)

 

 

MACHTZERSPLITTERUNG STATT -BÜNDELUNG!

Aus der Geschichte sollte man wissen, dass man (politische, wirtschaftliche, ethnische, u.ä.) Macht (> Vormachtstellung) eher zersplittern als bündeln sollte.
- Und gerade die Ökonomen sollten das wissen (Stichwort: Angebotsvielfalt)!

19.1.05

 

ANARCHISTISCHE UND BEREICHERNDE BEZIEHUNGEN (KOOPERATION...)?

Zu einer autoritäts-(gesetz-)losen und gleichzeitig bereichernden (d.h. die Vorteile ggü. dem Alleinsein überwiegen - wobei der Mensch ohnehin kein Einzelgänger ist...?) Beziehung scheinen nur Menschen mit ausreichendem Weitblick (oder mit Freude an gewalttätigen Konflikten) fähig zu sein.

Am 8.1.05 aufgrund seit längerem immer wieder auftretender Konflikte in einer versucht zwanglosen (gewalt-/autoritätsfreien), freundschaftlichen Beziehung mit Marko, welcher momentan über unzureichenden Weitblick zu verfügen scheint, und in Gedanken an die (vielleicht besser so) weniger zwanglose (> ungleiche natürliche und künstliche Machtverteilung) Beziehung meiner Eltern, und in Gedanken an die Staatstheorie (Überwindung eines anarchistischen Zustands durch eine wenn möglich auf Vereinbarung beruhende übergeordnete Macht) zu Kopfe gekommen.

KOMPROMISSLOSIGKEIT UND EINSAMKEIT

Jeder geht seinen eigenen Weg, da Individuen niemals völlig identisch sind. Folglich würden sich die Wege nur durch Zufall schneiden (außer die Macht ist ungleich verteilt und ein Individuum kann ein oder mehrere andere Individuen zwingen, mit ihm ein Stück seines Weges zu gehen), sofern man keine Kompromisse einzugehen bereit ist. Und laut meiner eigenen Erfahrung sind es meist gerade die Kompromisse, welche am freudebringendsten sind.

9.1.05 (auch angebracht beim Thema Mehrsamkeit)

 

 

STAATLICHE SUBVENTION UND IHRE WIRKUNG

Durch staatliche Subvention (= unfreiwillige Unterstützung durch die Steuerzahler) wird etwas in eine wenig tolle weil unterstützungsbedürftige Ecke gedrängt.

26.9.04
Siehe auch: meine Meinung zu Kunstsubvention (zu finden beim Thema Kunst)

 

Zum Thema Überwachung durch Machthaber „zum Wohle der Allgemeinheit“ am Beispiel des abgehört Werdens (Lauschangriff) und dem von Polizisten zusammengeschlagen Werdens.

Grundsätzlich sollte man immer vom natürlichen oder naturnahen Zustand ausgehen und den Zusammenschluss von Menschen in einer Gesellschaft als Staat als den unnatürlichen, künstlichen bzw. künstlich erschaffenen, veränderbaren, mit Fehlern und Gefahren und durch künstliche Gesetze, Vorschriften und Regeln aufrechterhaltenen Zustand sehen.

Konkret und einfach ausgedrückt heißt das nun in Bezug auf das Beispiel des abgehört Werdens:

Grundsätzlich sollte der einzelne Mensch (wenn er nicht schon anderen Schaden zugefügt hat) durch Gesetze davor bewahrt werden, denn: was geht es andere Menschen an, wenn ich z.B. Drogen konsumiere und dabei nicht anderen – z.B. durch Anstiftung oder dealen – schade, sondern höchstens mir selbst? Oder anhand des naturnahen Zustands ausgedrückt: Wenn ich in meiner Hütte sitze und Joints (ein Wort, auf dessen Gebrauch bei einem Telefongespräch ja die abhörenden Computer und Kontrollorgane schon sensibel reagieren würden), Schwammerln oder sonst was konsumiere – was geht es irgendsoeinen dahergelaufenen Typen an? Wieso soll ich mir von ihm was sagen, mich gar bestrafen lassen?

Zum Beispiel der „Kriminelle“ zusammenschlagenden Polizisten:

Abgesehen davon, dass Gefangene oder zur Untersuchung festgenommene Personen davor gesetzlich geschützt sein sollen, (was ja theoretisch in Österreich z.B. der Fall ist, woran sich im zivilisierten Österreich aber sicher nicht immer alle „Kontrollorgane“ halten), muss man sich die Fragen stellen, was treibt die Menschen dazu, so etwas zu tun. Worauf es in Bezug auf das menschliche Wesen und dessen Verhalten im unnatürlichen Zustand des künstlichen Zusammenschlusses (wozu ich auch die Meinung habe: je kleiner, desto besser, weil veränderbarer, steuerbarer, kritisierbarer, individueller, weniger vereinnehmender usw.) zu sehen gibt, dass der Mensch auf Macht steht und diese, wenn er darüber verfügt, auch gerne dem eigenen Wohlbefinden zugute kommend einsetzt, auch wenn es auf anderen gegenüber ungerechte Weise geschieht bzw. auf Kosten anderer geht. Im unnatürlichen Zustand des Staates und der dadurch „notwendigen“ künstlichen Machtverleihung an irgendwelche, wenn auch noch so dumme Menschen kann das dann eben dazu führen, dass diese Menschen ihre Macht missbrauchen, wobei die negativen Ursachen einerseits eben in der Natur des menschlichen Wesens zu liegen scheinen, andererseits aber sicher in der Unnatur des künstlich erzwungenen Zusammenlebens, welches bei den Akteuren Unzufriedenheit (dadurch brutales Handeln gegenüber anderen als Ablenkung vom Selbst, als Rechtfertigung der eigenen Richtigkeit, zum Loswerden der durch Unzufriedenheit indizierten Aggression...), Unselbstverantwortung (weil ohne zu hinterfragen den Dienst im Sinne des Staates als rechtes Handeln anzusehen) oder künstlichen Schutz (im natürlichen Zustand müsste sich der Akteur dem Gegenüber ohne Schutz des Staates/ der Einrichtung/ der Mitarbeiter stellen) vernegativursachen kann.

2001

 

c. schrieb:   > > ceteris paribus könnte der Staat hundert millinonen tausend holen. aber > > das > > spielt sich leider nicht. mehr kassieren- weniger anreize in Ö. zu > > bleiben. > > Wo willst du später einmal arbeiten? doch nicht in einem unternehmen oder? > > aber prinzipiell schon recht - nur andere Seite auch sehen. warum sollte > > es > > sonst so sein. isch ja nit vom himmel gfallen de regelung. oder? > > vorallem tun mir jene nicht leid die 50% ekst. zahlen müssen, und schon > > gar > > nicht jene die überhaupt nichts in den topf einzahlen sondern sich nur > > auszahlen lassen - die sogenannten verlierer der gesellschaft...
antwort von mir:
das mit den steuerlichen anreizen ist mir schon klar, aber erstens haben das experten gesagt dass es anders ginge, zweitens geht's in anderen ländern auch, drittens, wenn man sich nicht dafür einsetzt dann wird's bald so sein (wie in amerika) dass die leute alle nur mehr von den unternehmen (konzernen) finanziell abhängig sind und die alles steuern (und so eben den staat untergraben). und ausserdem ist es nicht normal wieviel geld auf den finanzmärkten schwebt, da muss man schon lange was tun! und wenn du denkst, dass es so fein ist ein 'parasit' zu sein (der ja nur auf seim faulen arsch sitzt und abkassiert), wieso wirst dann keiner? erstens: ist es nicht so fein von der gesellschaft ausgeschlossen zu sein. zweitens: ist interaktion sehr wichtig für das eigene selbstgefühl und selbstempfinden und dazu muss man halt auch im alltag tätig sein (brauchst nur mal länger allein sein, dann merkst wie sehr dein 'ich' von deinem umgang abhängig ist und wie sehr du im klischee, das andere auf dich projizieren, aufgehst). drittens: möcht jeder etwas nützliches tun, nur gibt's halt da z.b. den marxschen begriff der entfremdung der arbeit (dass man keinen bezug mehr dazu hat was man tut und zu welchem nutzen). und die frage ist auch, ob ein 'asozialer' besser für die gesellschaft ist oder ein konzernleiter (der umwelt verschmutzt), ein wissenschaftler (der versucht die natur zu beherrschen anstatt sie zu verstehen oder der seine intelligenz nur für eigene profite ausnützt), tausende brave mitläufer die sich die feinsten jobs aussuchen und gut abkassieren und dann das geld versaufen (anstatt sich zu fragen auf wessen kosten es möglich ist so leicht geld zu verdienen), kurz gesagt, menschen die zur verunmenschlichung der gesellschaft bzw. zu einer kultur- und geistlosen gesellschaft beitragen. und viertens wird einem die verachtung gegenüber den 'sozialen parasiten' vom system der leistungsgesellschaft initiiert (das sollte man auch hinterfragen und schauen dass man klar urteilt). jedenfalls bin ich mit solchen aussagen vorsichtig.

6.7.01