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Zum Thema Schule und Lehrmethoden neu entdeckt bzw. erdacht: |
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Von Thomas Mann"...mir selbst überlassen, sah ich, ..., wiederum eine längere Warte- und Mußezeit vor mir liegen, wie sie dem höheren Jüngling zu stillem Wachstum so willkommen, so notwendig ist. Bildung wird nicht in stumpfer Fron und Plackerei gewonnen, sondern ist ein Geschenk der Freiheit und des äußeren Müßigganges; man erringt sie nicht, man atmet sie ein; verborgene Werkzeuge sind ihretwegen Tätig, ein geheimer Fleiß der Sinne und des Geistes, welcher sich mit scheinbar völliger Tagdieberei gar wohl verträgt, wirbt stündlich um ihre Güter, und man kann wohl sagen, dass sie dem Erwählten im Schlafe anfliegt. Denn man muss freilich aus bildsamem Stoffe bestehen, um gebildet werden zu können. Niemand ergreift, was er nicht von Geburt besitzt, und was dir fremd ist, kannst du nicht begehren." (Eine vieler gut getroffener Aussagen - scheinbar nicht umsonst ist im
Vorwort die Meinung "Es gibt Stellen im Felix Krull, die Anwartschaft auf
immerwährende Berühmtheit haben" zu lesen- Thomas Manns in "Bekenntnisse des
Hochstaplers Felix Krull"; die zitierte Textstelle ist nachlesbar auf den Seiten
59f bzw. im vierten Kapitel des "zweiten Buches" in der Ausgabe der
"Fischer Bücherei" von 1970)
Sorgsamer Umgang mit der Lebenszeit junger Menschen durch Anerkennung von Vorwissen und abgelegten Prüfungen. (Einer der Schwerpunkte des Regierungsprogramms in Sachen Bildung auf der Homepage des Bildungsministeriums, 3/04) Aufgabe des Lehrers ist es, an die Tür des Geistes zu klopfen. (Ein Philosoph ungefähr so, laut Ö1 11/04) Nachahmung ist die höchste Form der Anerkennung. (Oscar Wilde; der wahre Wert
des Nachgeahmten stellt sich allerdings wahrscheinlich erst nach längerer
Bewährung heraus, weil man ja - wie es vor allem aus der Jugend bekannt sein
dürfte - auch "Blödsinn" oft als "lässig" / nachahmenswert empfindet, Anm. ob;
angebracht auch beim Thema Philosophie/Glück) Von
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