Freiheit! Du freundlicher, menschlicher Name, der du alles sittliche Beliebte, was mein Menschentum am meisten würdigt, in dir fassest und mich zu niemandes Diener machst, der du nicht bloß ein Gesetz aufstellst, sondern abwartest, was meine sittliche Liebe selbst als Gesetz erkennen wird, weil sie jedem nur aufgezwungenen Gesetz gegenüber sich unfrei fühlt! Rudolf Steiner

Der Mensch ist jenes Wesen, das die Natur nur in geringem Maß in die engen Bahnen streng vorgegebener Entwicklungen und Verhaltensweisen zwingt; der Mensch ist grundsätzlich frei, er ist in der Lage, über seine Existenzweise autonom und mündig zu entscheiden. Über seine Triebe und Instinkte ist er zwar der Notdurft des Daseins unterworfen, er ist aber zugleich in der Lage, sich kraft der Vernunft über diese Bindungen zu erheben.

Der Mensch, der verurteilt ist, frei zu sein, trägt das ganze Gewicht der Welt auf seinen Schultern; er ist, was seine Seinsweise betrifft, verantwortlich für die Welt und sich. Jean Paul Sartre

Lassen wir uns nicht zu Geißeln des herrschenden Systems bzw. der machtausübenden Menschen machen! Oberdenker

Freiheit existiert nur, wenn Ordnung da ist und nicht, wenn Ordnung zerstört ist. Carl Friedrich Freiherr von Weizsäcker

".....the ideas of economists and political philosophers, both when they are right and when they are wrong, are more powerful than is commonly understood. Indeed, the world is rulde by little else. Practical men, who believe themselves to be quite exempt from intellectual influences, are usually the slaves of some defunct economist. Madmen in authority, who hear voices in the air, are distilling their frenzy from some academic scribbler of a few years back." keynes

Freiheit ist nur ein anderes Wort dafür, nichts zu verlieren zu haben. (Joplin, Janis)

Oder wenn i sog, alle Menschen sind frei, dann behaupt i jo, wenn sie alle frei sind, dass sie ja schon wieder zur Freiheit bestimmt san, obwohl's frei san. (Alf Poier, österr. Kabarettist)

Sie [Alice Miller in einem ihrer Bücher, Anm.] argumentiert, als ob das Verständnis für die determinierenden Einflüsse bereits die Heilung bewirke. Tatsächlich führt das aber nur dazu, dass sich der Patient wollüstig im Spiegel des therapeutischen Verständnisses sonnt, ohne sich ändern zu müssen. Und der Therapeut wird, indem er sich als gute Mutter fühlt, nicht zu erkennen brauchen, dass er den Patienten von sich abhängig gemacht hat. Also wiederholt sich das Spiel zwischen dem Mächtigen und dem Abhängigen, zwischen der "guten" Mutter und ihrem dankbaren Kind, das so nicht erwachsen zu werden braucht.
Eine andere Form der Verkrüppelung ist es, sich nur zum Schein zu unterwerfen, um die eigene Autonomie zu verteidigen. Dies ist eine paradoxe Möglichkeit, sich wenigstens die Fähigkeit zur Autonomie zu bewahren. (Arno Gruen in Der Wahnsinn der Normalität, S 19)

 

Nur der Mensch ist frei,
der sich seine eigenen Gedanken im Kopf ausbildet,
niemand etwas nachspricht,
was er nicht versteht oder selbst einsieht;
der die Gesetze kennt,
die Gott in seine Brust geschrieben hat,
und ohne Menschenfurcht
ihnen gerecht zu werden strebt.

Berthold Auerbach

 

Nichts wird so sehr gefürchtet, wie geistige Unabhängigkeit. (Albert Einstein)

Nur wer die Freiheit beansprucht, gewinnt sie wirklich. (Französische Revolution)

Einmal eingegangen, wird die begangene Lüge zum Schicksal. (Eugen Drewermann in Vom Leben des Menschen, Hörversion)

Als wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten, verdoppelten wir unsere Anstrengungen. (Mark Twain, von jemandem auf Ö1 nachzitiert)

Der Mensch, der verurteilt ist, frei zu sein, trägt das ganze Gewicht der Welt auf seinen Schultern; er ist, was seine Seinsweise betrifft, verantwortlich für die Welt und sich. (Jean Paul Sartre)

Das Geld, das man besitzt, ist das Mittel zur Freiheit, dasjenige, dem man nachjagt, das Mittel zur Knechtschaft. (Jean-Jaques Rousseau)

Armselig sind nie die Zeiten, sondern nur wir. Claudius, Hermann

wir sind alle schafe! im besten fall werden wir geschoren, im schlechtesten geschlachtet! (kommentar von illuminat 23 auf derstandard.at 10.03)

Der freie Wille des Menschen - eine Chimäre? - Entdeckungen an der Grenze zwischen Hirnforschung und Philosophie ... Immer mehr Wissenschafter sprechen dem Menschen den freien Willen ab und verweisen dabei auf Experimente am menschlichen Gehirn. Philosophen hingegen stellen Gegentheorien auf, sagen, dass wir kein willenloses Produkt unserer eigenen Vergangenheit ohne die Möglichkeit eigener Einflussnahme sind. (Beschreibung eines "Salzburger Nachtstudios" auf Ö1 am 15.10.03)

Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. Benjamin Franklin

"Das, um das er sich früher so gequält, was er in einem fort gesucht hatte, ein Lebensziel, das existierte jetzt für ihn nicht mehr. Nicht, daß etwa das gesuchte Lebensziel nur zufällig gerade jetzt nicht für ihn existiert hätte, nein, er fühlte, daß es überhaupt nicht existierte und nicht existieren konnte. Und gerade das gab ihm jenes volle, freudige Bewußtsein der Freiheit, das um diese Zeit sein Glück ausmachte. Er konnte kein Ziel haben, weil er jetzt den Glauben hatte, nicht den Glauben an irgendwelche Grundsätze oder Worte oder Gedankensysteme, aber an den lebendigen, immer erfühlbaren Gott. Früher hatte er ihn in Zielen gesucht, die er selbst sich gesetzt hatte. Dieses Suchen nach einem Ziel war nur ein Suchen nach Gott gewesen." (Pierre in Tolstoi´s Krieg und Frieden, entdeckt und notiert von cu)

Alles Fühlende leidet an mir und ist in Gefängnissen: aber mein Wollen kommt mir stets als mein Befreier und Freudebringer.
Wollen befreit: das ist die wahre Lehre von Wille und Freiheit - so lehrt sie euch Zarathustra.
Nicht-mehr-wollen und Nicht-mehr-schätzen und Nicht-mehr-schaffen! ach, dass diese grosse Müdigkeit mir stets ferne bleibe!
Auch im Erkennen fühle ich nur meines Willens Zeuge- und Werde-Lust; und wenn Unschuld in meiner Erkenntniss ist, so geschieht diess, weil Wille zur Zeugung in ihr ist.
Hinweg von Gott und Göttem lockte mich dieser Wille; was wäre denn zu schaffen, wenn Götter - da wären!
(Kapitel: Auf den glückseligen Inseln; siehe auch: Gesammeltes/Anstößiges/Nietzsche)

Zwischen Vernunft und Passion/Hingabe. Zwischen Pflicht und Freiheit. ("Slogan" zum/am Filmplakat von Film La herencia/Arven/The Inheritance von Per Fly, 2003, aus dem Spanischen von ob)

Freiheit - zweifelsohne ein ganz großes Wort, das viel Macht besitzt. Das weiß offensichtlich auch George W. Bush, der seine Antrittsrede am Donnerstag mit so viel "Freiheit" spickte, dass einem ganz schwummrig bzw. beinahe Angst und Bange werden konnte. Hat jemand mitgezählt? Eine Strichliste wäre sicherlich hilfreich gewesen. Aber was bitte ist Freiheit denn eigentlich genau? Eine kleine Zitatsammlung zum Thema:
Die Welt hat nie eine gute Definition für das Wort Freiheit gefunden. (Abraham Lincoln)
Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten. (Albert Camus)
Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. (Rosa Luxemburg)
Keine Unterwerfung ist so vollkommen wie die, die den Anschein der Freiheit wahrt. Damit lässt sich selbst der Wille gefangen nehmen. (Jean-Jacques Rousseau)
Ich bin bekannt für meine Ironie. Aber auf den Gedanken, im Hafen von New York eine Freiheitsstatue zu errichten, wäre selbst ich nicht gekommen. (George Bernard Shaw)
Oh Freiheit, welche Verbrechen begeht man in deinem Namen! (Marie-Jeanne Roland)
(Aus dem GMX-Newsletter vom 21.1.05)
 

 

"Überwachung verlangsamt den gesellschaftlichen Fortschritt, weil dieser nur durch abweichendes Verhalten zustande kommt... Wenn man überwacht wird, verhält man sich so, wie man meint, dass man sich verhalten soll." (Frei nach einem in einer Radiosendung über neue Überwachungstendenzen - welche in der Sendung als ineffektiv in Sachen Sicherheit, kostspielig und außerdem bedenklich weil unter anderem an frühere Überwachungsstaaten erinnernd - oder 1984 von George Orwell, eig. Anm. - dargestellt wurden - auf Ö1 am 19.9.05 interviewten Mitarbeiter einer Datenschutzorganisation - dessen und deren Namen leider nicht zu notieren geschafft)

 

Platzhalter für nächste kurze Textstelle oder Zitat

 

 

 

 

Zurück zum Inhaltsverzeichnis

 

 

 

 

 


wenn sie nach dem lesen dieser seite das (natürliche) bedürfnis empfinden, uns etwas gutes tun zu wollen oder wenn sie einfach gerne menschen eine freude bereiten, können sie für einige ihrer konsumtätigkeiten die links zu diversen konsummöglichkeiten unter www.diedenker.org/bereichern benutzen. damit können sie uns (nicht auf Ihre Kosten versteht sich, denn wozu gibt es denn reiche anbieter, die ihre einnahmen mit uns teilen wollen?) und gleichzeitig sich selbst materiell bereichern.