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Zum Thema Anstößigesneu entdeckt bzw. erdacht: |
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Zum positiven DenkenFragmente eines interessanten Artikels zum Thema, wie man (unausweichlichen) Veränderungen erfolgreich begegnet: "Dass sich der gewohnte Gang in die Zukunft fortschreiben lässt, ist sehr unwahrscheinlich. Im überlegten Umgang mit dem Geld, in einer gesundheitsbewussten Lebensweise, in der Pflege von Kontakten, in der vorausschauenden Weiterbildung. Und vor allen Dingen im gezielten Bemühen, die immer weniger gegebene äußere Stabilität durch eine immer fester gefügte innere Stabilität abzufangen. Wie gelingt das? Wie Forschungsergebnisse zeigen, wird die innere, die mentale Stabilität maßgeblich von der Art und Weise bestimmt, wie und was ein Mensch denkt. Denn es sind eben nicht die äußeren Ereignisse, die vor allem dafür verantwortlich sind, dass man aus der Fassung gerät oder ganz und gar aus der Bahn geworfen wird. Das Denken darüber entscheidet vor allem, ob ein Ereignis zum Problem oder zur Herausforderung wird. Und damit über das Vermögen, mit sich verändernden Lebensumständen offensiv umzugehen. Der Berliner Philosoph und Privatdozent Wilhelm Schmid beschreibt diese Tatsache in seinem Buch 'Schönes Leben - Einführung in die Lebenskunst' so: Die wichtigste Lebenshilfe wird auf der Ebene des Denkens geleistet, denn allzu häufig sind wir nicht etwa das Opfer äußerer, anonymer Mächte oder innerer, psychischer Strukturen, sondern Opfer eines Denkens, das uns über eine Sache dies und nichts anderes denken lässt. ... Ob es jemand schafft, neue neuronale Netze, sprich Nervenzellverbindungen im Kopf aufzubauen und dadurch von Herausforderung zu Herausforderung standfester, souveräner und auch erfolgreicher wird [entscheidet vor allem darüber, ob z.B. ganz neue Arbeitsbedingungen zur immer unerträglicheren Last werden oder trotz allem auch noch Freude bereiten, ob sie resignativ immer tiefer in eine Sackgasse führen oder in den freien Raum sich immer wieder neu erschließender Möglichkeiten]. ... Das Denken ist die Ursache, und Ihr Leben, Ihr Körper, Ihr Erfolg sind die Wirkung. Und weil wir mit unserem Denken und unserer Einstellung die Ursache für unser Leben setzen, versetzt uns das in die absolute Macht, aber auch in die Verantwortung, innerhalb des Schicksals, der Gene, des Rahmens, in den wir hineingeboren wurden, dieses für unser Fortkommen so wichtige Denken zu gestalten. ...diese lebensprägende Macht des Denkens [ist] keine Erkenntnisblüte unseres wissenschaftlichen Zeitalters, ... [sondern] damit wird nur uraltes Wissen neu entdeckt. 'Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt, sondern durch die Gedanken darüber', [schrieb vor knapp 2000 Jahren der griechische Philosoph Epiktet]. Und auch der große Philosoph unter den römischen Kaisern, Marc Aurel, machte im zweiten nachchristlichen Jahrhundert seine Zeitgenossen gerne darauf aufmerksam: 'Unser Leben ist, was unser Denken daraus macht.' Wie kann sich ein Mensch aus den gewohnten, eingefahrenen Denkbahnen lösen? Und damit für neue Nervenzellnetze im Gehirn sorgen? ... diese mentale Neuprogrammierung erfordert Anstrengung, Beharrlichkeit und kritische Selbstbeobachtung. Aber, sagt [der Psychologieprofessor Hans Eberspächer], 'ich weiß auch, um wie viel das Leben leichter wird, wenn das problem- und katastrophenfixierte Denken überwunden und ein 'zupackenderes', lösungsorientierteres Denken mehr und mehr die Oberhand gewinnt!'. ... er rät, sich besonders auf die folgenden Punkte zu konzentrieren: Selbstgesprächsregulation [zuversichtliche Gedanken aufbauen statt Selbstzweifel thematisieren...], Vorstellungsregulation [Vorstellungen steuern unser Können, Handeln und Auftreten ... Zielorientierte Vorstellungen statt ängstliche Vorstellungen oder Katastrophendenken], Aufmerksamkeitsregulation [nicht nur an gestern und morgen denken, sondern vor allem im Hier und Jetzt verankertsein, was leistungsfähig etc. macht...], Kompetenzüberzeugung [das einsetzen, was man hat und nicht laufend darüber nachgrübeln, woran es einem mangelt; allerdings auch nicht Schwächen vor sich selbst verleugnen... trotz diesen durch Besinnung auf Stärken von sich selbst überzeugt sein ...] und Regeneration [Wechsel zwischen Spannung und Entspannung, Belastung und Erholung nutzen, regenerative Phasen und Situationen als unverzichtbare Kraftquelle einschalten, um das eigene Denken nicht aus purer Erschöpfung in Negativklischees absinken zu lassen ...]." (Für den vollständigen Text und Literaturtipps dazu siehe den Standard vom 25.3.06, S. K29; Textfragmente auch angebracht beim Philosophie/Denken allgemein)
"move your mind and your ass will follow" © anonymus "Wo ein Wille, da auch ein Weg." Von Natur aus sind die Menschen fast gleich; erst die Gewohnheiten entfernen sie voneinander. (Konfuzius) Die Vergangenheit sollten wir als Sprungbrett benutzen, nicht als Sofa. (Harold MacMillan, britischer Verleger und Politiker, 1894-1986) Wenn wir unser Leben genießen wollen, dann ist es wichtig,
dass wir unsere Rollen nicht allzu rigide interpretieren. Das Entstehen neuer
Lebenskraft hängt in hohem Maße davon ab, ob wir zu flexiblem Denken fähig sind,
unsere Einstellungen im Leben weiterentwickeln und auch unser Verhalten nicht
durch festen Mustern erstarren lassen. Wir tun gut daran, eine kreative,
bewegliche Haltung der eigenen Persönlichkeit anzunehmen und uns den Zufällen
und Ereignissen unseres Lebens gegenüber zu öffnen. Auch in der Fantasie lässt
es sich gut reisen. Werden Sie neugierig auf ihre eigenen inneren Ressourcen,
auf ihre Talente und Potentiale beziehungsweise auf die überraschenden Angebote,
die Ihnen das Leben selbst macht. Herzlichst, Ihre Nietzsche: "Nietzsche-Zarathustra-Projekt" (vorerst) abgeschlossen! Zum System bzw. Recht(schaffenheit): 'Der Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit' (Nietzsche, Götzen-Dämmerung) Von MitdenkerInnen zu
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