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Die Wahl der Qual oder Death sells!

Ich bin erschüttert, die Menschheit steht kurz vor ihrer völligen Vernichtung.
Soviel steht schon mal fest! Aber nachdem vor einigen Jahren noch das "Wann" der zentrale Diskussionspunkt war um den sich alles drehte, hat sich das geändert, jetzt ist das "Wie" bei weitem interessanter geworden.
Also, so eine riesige Auswahl an menschheitsvernichtenden Katastrophen, gab es ja noch nie. Vor über einem Jahrzehnt, hatte man ja nur die Gefahr des Atomkriegs zwischen zwei Großmächten und sonst gar nichts.
Man muss zugeben, daß das auf Dauer schon etwas langweilig war.
Heutzutage kann man aus einer Vielzahl möglicher Katastrophen wählen - man merkt schon, daß der Kapitalismus gewonnen hat.
Es gibt ein umfangreiches Sortiment an möglichen Dingen die der Menschheit zustoßen können. Der wäre zum Beispiel der bombastische Einschlag eines Kometen oder anderen Himmelskörpers auf der Erde. Ist zwar schon ein etwas älteres Modell, aber rein von den Effekten immer noch kaum zu überbieten.
Eine andere Möglichkeit ist die Klimaerwärmung, klingt im ersten Moment langweilig, aber wenn man sich genauer informiert, kann so eine Klimaerwärmung durchaus mit anderen effektvollen Katastrophen mithalten.
Ganz modern zur Zeit natürlich Epidemien, geheimnisvolle Viren oder von mir aus auch Bakterien, die die Menschheit in wenigen Wochen fast vollständig dahinrafft. Für medizinisch nicht Interessierte vielleicht auf den ersten Blick etwas unspektakulär, aber von der Stimmung her trotzdem interessant. Man stelle sich vor, die großen Städte dieser Welt einfach wie verlassen , und der Wind weht leise zwischen den Wolkenkratzern dahin....usw.
Eher als Außenseiter gehandelt, ein Krieg zwischen den Kulturen und zwar zwischen westlichen Demokratien und arabischen, eher etwas weniger demokratischen, Staaten.
Das waren nur die wichtigsten und derzeit gefragtesten Bedrohungen, es gibt natürlich noch einige mehr(siehe Medien aller Art).
Ich denke, da ist doch für jeden etwas dabei, da kann sich keiner mehr beschweren.
Jetzt heißt´s nur noch, abwarten, dranbleiben und nicht umschalten!

cu
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Das Prinzip Freiheit oder Der einzig gangbare Weg

Der, für die Menschen des 21. Jahrhunderts peinliche und besorgniserregende, Aufruhr um eine Karikatur
stellt die Anhänger von Demokratie und Freiheit auf die Probe.
Meiner Meinung nach darf man diesem Konflikt,
trotz all der Gefahren die er in sich birgt nicht aus dem Wege gehen.
Kein demokratisch gewählter Politiker hat das Recht sich, bei wem auch immer,
für die Demokratie in seinem Land
zu entschuldigen.
Ständig reden wir von Wertegemeinschaft und nun ist dies geradezu ein Paradebeispiel wo es
darum geht unsere Werte zu verteidigen. Es kann hier keinen Kompromiss geben.
Lange genug wurde in Europa darum gekämpft Religionsdiktaturen niederzuringen, es wurde viel Blut dafür vergossen,
daß niemand mehr unter dem Deckmantel der Religion und auf Berufung irgendeines Gottes unterdrückt wird, und wenn es sein muss, so wird man eben wieder dafür kämpfen müssen, daß die Menschen das Recht haben sich frei zu äußern.
Wir haben sogar die Pflicht für diese Karikatur zu kämpfen, genauso wie wir die Pflicht haben dafür zu kämpfen,
daß Menschen friedlich gegen eben diese Karikatur demonstrieren können.
Was ist uns denn unsere Freiheit wert, wenn wir nicht
bereit sind sie mit allen zur Verfügung stehenden Mittel zu verteidigen?
Daß diese Demostrationen und Ausschreitungen in den betreffenden Ländern nicht spontan stattfinden, sondern von höheren Ebenen gesteuert werden, ist sicherlich jedem halbwegs gebildeten Menschen klar, aber das ist nicht der Punkt.
Der Punkt ist, daß diesem missbrauchtem Mob sobald er auf unserem Boden anfängt zu wüten klar und unmißverständlich begegnet werden muss.
Hier geht es ums Prinzip, wie man so schön sagt, nämlich um das Prinzip Freiheit.

cu
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Ad Aufruhr um Mohammed-Karikaturen

"Das Recht zu kränken. Die Muslime müssen die Mohamed-Karikaturen aushalten, findet die Islamkritikerin ..., die selbst aus einer muslimischen Familie stammt... gegen die vorauseilende Selbstzensur westlicher Medien protestieren... trotz ihres emphatischen Bekenntnis zum kritischen Denken (gibt es in ihrem Weltbild) blinde Flecken. 'Es gibt keinen Antiislamismus', sagt sie zum Beispiel. Da muss man ihr widersprechen..." (Die Zeit, 10.2.06 - siehe Link unten)

Siehe auch: Das Prinzip Freiheit oder Der einzig gangbare Weg (Kommentar von Cuchillo)

ob
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Ad Öl und Dollar

"Iran, Venezuela declare war on petrodollar"
http://worldnetdaily.com/news/article.asp?ARTICLE_ID=48751

"Die iranische Ölbörse - der Todesstoß für den US-Dollar?"
http://russlandonline.ru/ruwir0010/morenews.php?iditem=8040

"Dominoeffekt durch neue Ölbörse?"
http://www.orf.at/050826-90607/90608txt_story.html

Ein Beitrag von Hilty.

MitdenkerIn
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Zum Geburtstag des "Schimpfers" Thomas Bernhard

...eine Textstelle aus einem seiner Romane, abgeschrieben vor einigen Jahren von Cuchillo: "Wir werden erzeugt, aber nicht erzogen, mit der ganzen Stumpfsinnigkeit gehen unsere Erzeuger, nachdem sie uns erzeugt haben, gegen uns vor, mit der ganzen menschenzerstörenden Hilflosigkeit, und ruinieren schon in den ersten drei Lebensjahren alles in einem neuen Menschen, von welchem sie nichts wissen, nur, wenn überhaupt, daß sie ihn kopflos und verantwortungslos gemacht, und sie wissen nicht, daß sie damit das größte Verbrechen begangen haben. In vollkommener Unwissenheit und Gemeinheit haben uns unsere Erzeuger und also unsere Eltern in die Welt gesetzt und werden, sind wir einmal da, mit uns nicht fertig, alle ihre Versuche, mit uns fertig zuwerden, scheitern, sie geben früh auf, aber immer zu spät, immer erst in dem Augenblick, in welchem sie uns längst zerstört haben, denn in den ersten drei Lebensjahren, den entscheidenden Lebensjahren, von welchen unsere Erzeuger als Eltern aber nichts wissen, nichts wissen wollen, nichts wissen können, weil Jahrhunderte lang immer alles getan worden ist für diese ihre entsetzliche Unwissenheit, haben uns unsere Erzeuger mit dieser Unwissenheit zerstört und vernichtet und immer für unser ganzes Leben zerstört und vernichtet, und die Wahrheit ist, daß wir es auf der Welt immer nur mit in den ersten Jahren von ihren unwissenden und gemeinen und unaufgeklärten Erzeugern als Eltern zerstörten und vernichteten und für ihr ganzes Leben vernichteten Menschen zu tun haben. Der neue Mensch ist nur immer wie ein Tier aus der Mutter geworfen und wird auf immer wie ein Tier von dieser Mutter behandelt und zugrunde gerichtet, wir haben es nur mit von ihren Müttern geworfenen Tieren, nicht Menschen, zu tun, die schon in den ersten Monaten und in den ersten Jahren von diesen ihren Müttern mit ihrer ganzen animalischen Unwissenheit zerstört und vernichtet werden, aber diese Mütter trifft keine Schuld, weil sie niemals aufgeklärt worden sind, die Interessen der Gesellschaft sind andere als die Aufklärung, und die Gesellschaft denkt gar nicht daran, aufzuklären, und die Regierungen sind immer und in jedem Falle und in jedem Lande und Staatsgebilde daran interessiert, daß ihre Gesellschaft nicht aufgeklärt wird, denn klärten sie ihre Gesellschaft auf, wären sie schon in kurzer Zeit von dieser von ihnen aufgeklärten Gesellschaft vernichtet, Jahrhunderte ist die Gesellschaft nicht aufgeklärt worden, und es werden viele Jahrhunderte kommen, in welchen die Gesellschaft nicht aufgeklärt werden wird, weil die Aufklärung der Gesellschaft ihre Vernichtung bedeutete, und so haben wir es mit unaufgeklärten Erzeugern von lebenslänglich unaufgeklärten Kindern zu tun, die immer unaufgeklärte Menschen bleiben werden und lebenslänglich zu vollkommener Unwissenheit verurteilt sind." Fortsetzung dieser Textstelle und weitere Textstellen im Archiv unter Anstößiges (von Thomas Bernhard).

ob
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Meteorologisches

"Wenn auch der heurige Winter weder aus klimatologischer, noch aus astronomischer Sicht zu Ende ist, ist es doch von Interesse, eine kurze Bilanz zu den Witterungsverhältnissen der vergangenen beiden Wintermonate zu ziehen. Eine Bilanz ist umso mehr von Interesse, als der subjektive Eindruck eines strengen Winters mit langandauern-den Kälteperioden und ergiebigen Schneefällen überwiegt. ..."

ob
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"Zigarettenpreis: EU droht mit Klage"

"Die EU-Kommission droht mit einem Verfahren wegen Vertragsverletzung gegen Österreich, sollten Mindestpreise für Zigaretten eingeführt werden"

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Da mag kommen was wolle. Schüssel hält an Gehrer fest

buenas!

Da ich gerade übrige Zeit zur Verfügung hatte hab ich mir das schwarze Spaßblatt Tiroler Tageszeitung zu Gemüte geführt und möchte euch daher darauf hinweisen, dass die ÖVP- lastigen Nachrichten heute besonders lustig und unterhaltsam sind (auf dem gewohnt seichten Niveau versteht sich).
Bereits auf Seite vier finden wir zwei nette Fotos unserer lieben GEIWI und einen kurzen Bericht über die Querälen des Arbeitsinspektorates und der LFU.
So richtig spannend wird es aber auf Seite elf, wo unsere Bildungslisl an der Seite des EU-Ratspräsidenten (ich heiß gleich wie der Mozart ist das nicht toll) Wolferl die Schussel aus der Zeitung lacht.
Da man die TT leider nicht immer ernst nehmen kann und ich daher darauf verzichtet habe irgendeinen Schwachsinn zu zitieren, verbleibe ich mit dem etwas kurzfristigen Verweis, sich bei Interesse ein paar Minuten der heutigen Ausgabe zu widmen. Da ich kein regelmäßiger Leser dieserZeitung sein möchte kann ich nicht beurteilen wie hoch der Spaßfaktor normalerweise reicht, aber heute lohnt es sich bestimmt und außerdem benötigt man nicht all zu viel Zeit um die von Rechtschreibfehlern gespickten Seiten durchzublättern.

Mit besten Grüßen, africa

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Spanien, Katalonien....und der Rest?

africa Für jene die Spaniens Innenpolitik interessiert und alle die sonst noch darüber nachdenken möchten

Verhältnis der Nationalitäten

(El País). Verfassungsrechtler Andrés de Blas Guerrero
analysiert, wie die verschiedenen Nationalitäten Spaniens
miteinander auskommen. "Beziehungen, die auf Verständnis und
Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Nationalismen
Spaniens beruhen, sollten überwiegen, weil das die
überwältigende Mehrheit des Volkes wünscht. So ein
Verständnis und so eine Zusammenarbeit hat es beim
Reformprojekt zum Status Kataloniens zum Beispiel nicht
gegeben. Katalonien weiß aber, wann es bei seiner politischen
Forderung auf die Hilfe und Zustimmung des übrigen Spaniens
angewiesen ist. Gleichzeitig sind Staat und Nation darauf
angewiesen, dass die verschiedenen Nationalitäten integriert
und zufrieden sind. Es ist vielleicht an der Zeit, sich auf
eine neue Diskussionsebene zu begeben, die auf Vertrauen,
Verständnis oder sogar Sympathie baut."



http://www.elpais.es/articulo/elpporopi/20060201elpepiopi_7/Tes/relaciones/n

http://www.welt.de/data/2006/01/24/835579.html

MitdenkerIn
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