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Bitte nicht

Sehr geehrte Mitdenker, vor kurzem las ich ein Interview mit dem in Tirol doch recht bekannten Touristiker Günther Aloys in einem unbedeutenden Regionalblättchen. Günther Aloys, der immer wieder mit neuen Tourismusideen zum Ausdruck bringt wie wenig ihm der Begriff Natur bedeutet, läßt auch in diesem Interview keinen Zweifel daran, daß er entweder nicht ganz bei Trost ist oder einfach nur verrückt. Dieser Günther Aloys möchte aus Tirol ein einziges "Event" machen. Wie riesige künstliche Wasserfälle, Hängebrücken über ganze Täler...usw.usf. Man fragt sich ob der Mann das Wort Ökotourismus überhaupt buchstabieren kann. Ich bin nämlich nicht der Ansicht, daß wir aus unseren Bergen ein alpines Disneyland machen müssen, nur um Menschen dazu zu bringen hier Urlaub zu machen. Ich bin aber nicht nur aus ökologischen und ästhetischenGründen dagegen, nein, ich glaube auch, daß es sich wirtschaftlich nicht wirklich langfristig rechnen würde. Menschen die nur den schnellen Kick und das große Entertainment im Urlaub suchen, sind keine treuen Besucher, die alle Jahre wieder kommen. Diese Leute hohlen sich den Kick, streichen Tirol von ihrer Liste und fahren nächstes Jahr woanders hin, wo schon wieder etwas größerers und moderneres gebaut wurde. Gruss, Cuchillo

MitdenkerIn
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Von der Angst, erschlagen zu werden

oder: Vom (unangebrachten) Mitleid mit kleinen Lebewesen

Ein Beitrag von Anonymus.

Genausowenig, wie wir davor Angst haben, dass irgendwann aus dem Himmel eine Hand herabklatscht, um uns zu erschlagen, genausowenig wird ein kleines Lebewesen Angst davor haben. Genausowenig, wie wir nämlich eine überdimensionale Hand aus einem übergeordneten Raum wahrnehmen, genausowenig wird sich eine Spinne z.B. bei Anwesenheit eines Menschen in dem Raum, in welchem Sie sich befindet, denken "ach Scheiße, der erschlägt mich jetzt gleich". Deshalb ist auch gar kein Mitleid mit solch kleinen Lebewesen nötig. Dennoch plädiere ich im Sinne einer angenehm gewaltfreien Welt dafür, kleine Tiere leben zu lassen. Im Notfall kann man sie ja bei lebendigem Leibe aus den eigenen Wohnräumen abtransportieren.

MitdenkerIn
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